Internatswochenende zum Thema „Sucht“

0 Lysann Landgraf

Unser Internatswochenende vom 18.-20.11 stand für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11 und 12 unter dem Motto „Süchte“. Dazu wurden die alle in 2 Gruppen eingeteilt und haben an mehreren Veranstaltungen teilgenommen. Am Samstag fand ein Einführungsseminar mit Frau Landgraf allgemein zum Thema Sucht statt, wobei es neben einem Vortrag auch um die gedankliche Eigenleistung und Einbringung der Schüler ging. Dabei wurden Fragen wie „Was ist eine Sucht? Woran erkenne ich diese? Welche Süchte gibt es eigentlich? Was kann ich dagegen tun?“ und noch viele weitere, behandelt. Gleichzeitig haben wir mit der Website „bluprevent“ gearbeitet, welche Lehrmaterialien zum Thema altersgerecht und spannend (Quiz, Fragebögen, etc.) für alle Klassenstufen anbietet.
Am Sonntag gab es eine von Herrn Gloucester geleitete Vorlesung und Debatte mit dem Motto „A civilisation is measured by how it treats its weakest and most vulnerable members: How do we as citizens tackle addiction in society? An exposition of Social conscience in the 21st Century.“ Anschließend folgte noch eine Diskussionsrunde mit Frau Landgraf zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, wobei es um die Prävention von Sucht und die Probleme durch die Legalisierung von Cannabis ging. Hierbei haben die Schüler Pro- und Contra-Argumente gesammelt, auf Flipcharts notiert und gewichtet und diese anschließend mit Hilfe der Fishbowl-Methode vorgetragen und sich in einer Diskussion gegenseitig entkräftet. Es war ein gelungenes Wochenende.

Debating, Part 2

0 David Gloucester

The Roßleben School community can draw upon a rich tradition of promoting ideas of integrity and societal tolerance through action. In this changing world, it is ever more prescient that students continue to test themselves. In the face of challenging concepts, students must define, defend, and develop their views.
As a result of our continuing cooperation with the University of Cambridge, our students can attend and participate in live debates from the Cambridge Union.
The motion before us last week dealt with the challenges, problems and conceptual framework surrounding freedom of speech. During the debate, a lively and insightful discussion ensued where students freely shared their views. Many students found consensus during the evening. They identified a moving landscape of societal norms in our modern world. Our students advocate that the best forms of citizenship involve a demeanour that is receptive to communication and moderate in reaction.

Unique Collaboration with University of Cambridge

0 David Gloucester

This week saw the start of our new and unique scientific collaboration with the University of Cambridge. Our students attended a live lecture by the Cambridge Society for the Application of Research (CSAR). In preparation for the event engaged with the subject of Hydrogen-Electric Propulsion for a Clean Aviation Future, students were able to prepare by working with a member of our tutor team who has a higher level engineering qualification. This preparation enabled students to ask questions directly to the lecturer. This pioneering approach to bringing our School and elite universities closer is further supported by the opportunity for students to submit their lecture findings for publication by Cambridge.

The next lecture will be on „An engineer’s perspective on future power station design“.

Internat schlittert ins Wochenende

0 Nele Sattler

Mindestens einmal im Monat gibt es ein Wochenende, an dem die Schülerinnen und Schüler nach Hause fahren. Für unsere ausländischen Schülerinnen und Schüler ist dies natürlich nicht ohne Weiteres möglich, sodass es für diese immer ein gesondertes Wochenendprogramm gibt. Vergangenes Wochenende bestand das Programm neben DaF-Unterricht (Deutsch als Fremdsprache) und Rudertraining mit Internatsleiter David Gloucester aus einem Ausflug in die Eishalle nach Erfurt. Während einige das erste mal auf dem Eis standen, waren andere schon richtige Profis im Schlittschuhlaufen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, alle hatten eine Menge Spaß und empfanden den Ausflug als gelungene Abwechslung zum Roßlebener Alltag. Abgeschlossen wurde der schöne Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und einer erschöpft-fröhlichen Rückfahrt durch den November-Nebel.

Offene Türen – Volle Räume

0 Bernd Westermeyer, Theresa Zingel

Ein Blick vom Innenhof der Klosterschule Roßleben über die Sonnenuhr und die Unstrut in die Ferne – diese besondere Perspektive bietet sich in Roßleben einmal im Jahr – am Tag der offenen Tür. 
Jung und Alt sind an diesem Tag eingeladen, hinter den alten Mauern der Schule die moderne pädagogische Arbeit aller Fachbereiche kennenzulernen, mit Lehrern und Tutoren ins Gespräch zu kommen, unsere Schülerinnen und Schüler kennenzulernen oder auch andere an der Klosterschule interessierte Eltern und Kinder zu treffen. 
Nach zwei Jahren virusbedingter Zwangspause war der Besucherandrang in diesem Jahr besonders hoch – ganz zur Freude von Schule, Internat und Rektor Bernd Westermeyer, der die Veranstaltung bei herrlichem Sonnenschein im Innenhof mit einem Willkommensgrußwort eröffnete. 
Den ganzen Nachmittag über gab es viel zu sehen und zu erleben: dank der Musik-Akademie der Schule wurde an verschiedenen Orten musiziert, naturwissenschaftliche Mitmach-Experimente und Vorträge zogen die Gäste in die Fachkabinette, und im Archiv konnte man einen Blick auf einzigartige Artefakte aus der Kloster- und Schulzeit erhaschen.
Sportlich ging es auf dem Kunstrasenplatz zu. Dort konnte man Feldhockey-Spielen beiwohnen, während die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 gleich nebenan ihr Sportabzeichen ablegten und durch die zahlreichen Zuschauer zu Höchstleistungen motiviert wurden. Parallel sammelten sich andere sportbegeisterte Besucherinnen und Besucher auch am Basketballplatz der Schule: dort bot die inzwischen größte Sport-Gilde Roßlebens nach der kurzen Vorstellung eines erst vor einigen Wochen durch Alumni, Eltern und Lehrer gegründeten Basketball-Clubs kurze Trainingsspiele zum Ausprobieren an. 
Sehr gut besucht waren auch alle Schüler-Führungen durch die Unterrichtsbereiche der Schule, das Internat und das Tagesinternat (es bietet externen Schülerinnen und Schülern internatliche Ganztagsaktivitäten) sowie durch die hauseigene Kunst-Galerie, die derzeit beeindruckende Siebdrucke des Dresdener Künstlers Jan Kunze ausstellt.
Wir danken allen Schülerinnen und Schülern sowie der gesamten Mitarbeiterschaft für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieses rundum gelungenen Tages und freuen uns, dass wir derart viele Kinder, Eltern und Besucher begeistern konnten.

Zu unserer Freude hat uns auch noch ein Feedback von Schülerinnen aus dem Internat erreicht:

Am Freitag haben wir gemeinsam mit Frau Sattler in der Lehrküche verschiedene Speisen für den Tag der offenen Tür vorbereitet. Darunter einige Torten, wie Obst- und Rührkuchen, sowie Dips mit Möhren, Quark, Knoblauch und frischen Kräutern. Abends wurde noch die Fotoausstellung auf dem Erziehertrakt vorbereitet, indem unter anderem Bilder von der Internatsfahrt, dem Festessen und weiteren gemeinsamen Momenten als Collage aufgestellt wurden. 
Der Tag der offenen Tür war für alle bereichernd. Nicht nur für Interessierte, um die Schule und das Internat kennenzulernen oder für Ehemalige, um sie zu besuchen, sondern auch für uns Schüler. Wir konnten von den Besuchern noch einiges lernen, insbesondere von den Erzählungen Ehemaliger verschiedenster Jahrgänge, über die damaligen Zimmer, Trakte und das Gelände. Die Aufgaben für uns Schüler waren sehr vielfältig. Kuchen und Getränke verkaufen, Sportarten wie Hockey, Rugby und Basketball präsentieren, sowie zahlreiche Unterrichtsfächer experimentell vorstellen und veranschaulichen, Führungen durch die Schule und das Internat machen und vieles mehr. Letztendlich war es ein anstrengender, aber auch erfolgreicher Tag.

Internatsfahrt zum Schulstart

0 Nele Sattler und Louise

Nach zwei Jahren Coronapause war es am letzten Wochenende wieder soweit und die gesamte Internatsgemeinschaft begab sich auf Internatsfahrt. Ziel war der Ferienpark Feuerkuppe nähe Sondershausen.
Samstagvormittag um 10 Uhr begann die Reise in zwei großen Bussen. Angekommen wurden die Bungalows aufgeteilt und bezogen. Nach dem Mittagessen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und durften uns abwechselnd am Bogenschießen und an einer GPS-Tour ausprobieren. Bis zum Abendessen vertrieben wir uns dann die Zeit mit Minigolf, Volleyball und lernten die neuen Schüler dabei besser kennen. Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, sahen sich die Jüngeren im Kinosaal „König Der Löwen 2.0“ an, während die älteren Jahrgänge sich bei einer naheliegenden Aussichtsplattform versammelten und den Abend mit guter Musik und Friesenrock ausklingen ließen.
Am nächsten Morgen wanderten wir nach einem ausgewogenen Frühstück zum benachbarten Erlebnistreffpunkt, wo sich die zwei Gruppen vom Vortag erneut mischten und sich dann entweder zum Affenpark oder zur Sommerrodelbahn aufmachten. Außerdem hatten wir die Möglichkeit ein Gruppenfahrrad auszuprobieren, welches uns allen große Freude bereitete.
Um 13:30, nach einem stärkenden Mittagessen, fuhren wir dann wieder in zwei Bussen zum Internat zurück, wo wir mit Berlinern (Pfannkuchen) empfangen wurden. Erschöpft nach dem schönen, aber auch anstrengenden Wochenende fielen wir am Sonntagabend regelrecht in unsere Betten.

Digitaler Content als Karrierekiller

0 Francis Retter

We were absolutely delighted to welcome Mr Christian Scherg, expert in reputation management and CEO of ‚Revolvermänner‘ in Düsseldorf to deliver two fabulously informative talks on the topic of protecting our digital footprints. First up at 4pm was a session targeted specifically at pupils. A fully packed Klosterkirche proved to be an excellent venue – Mr Scherg kept us all on our toes, urging us to be fully aware of our use of social media, not only highlighting the dangers that can so easily affect us all in the future, but also highlighting the advantage of a well-maintained digital presence to help pupils attract the attention of future employers. 

Having thus educated the ‚digital natives‘, after a short break for supper, it was time for the ‚digital immigrants‘, this time in the Musikaula. The assembled parents, tutors and teachers were treated to an ultra-slick, informative hour and a half, leaving us informed, concerned, but confident in equal measure – the key message being that the important thing is to be aware of what our children are doing on the net and to discuss this with them. 

Our Head of Art, Harald Schluttig, kindly filmed the first talk and is planning to edit a version of the film, along with Mr Scherg’s powerpoints, which when ‚genehmigt‘ by Mr Scherg himself will be available for staff, pupils and parents to view online – safely of course!

Zwei neue Bäder für die Mädels-Trakte

1 Maria

Wir finden das neue Bad sehr stilvoll und überraschend modern. Besonders toll sind die großräumigen und gut zu benutzenden Duschen und der integrierte Stauraum für Shampoo und Duschgel. Auch gefällt mir sehr, dass die Lichtkulisse im Bad so hell und trotzdem angenehm ist und die sinnvoll angebrachte Heizung im Bad. Außerdem ist der Boden cool. Insgesamt ist das Bad, meiner Meinung nach auf dem Niveau eines Hotels und ich bin sehr froh, dass ich es benutzen darf.

Wochenende in der Sächsischen Schweiz

0 Jiasen, Haosen

„Es war ein tolles und erholsames Wochenende, obwohl die Reise leicht anstrengend war” – das war mein Gefühl, das ich bei der Rückkehr am Sonntagabend hatte.

Letztes Wochenende war ein Heimreise-Wochenende: statt im Internet zu bleiben, sind ich und die anderen internationalen Schüler mit unserem Internatsleiter Herr Retter und Kunst-Lehrer Herr Schluttig in die sächsische Schweiz gefahren.

Nach ungefähr drei Stunden Busfahrt, erreichten wir unsere Unterkunft, ein großes böhmisches Haus, das sich in einer Schlucht befindet. Durch die Fenster sieht man die Berge und die Flüsse. Der Ausblick war erstaunlich. Die Unterkunft ist ziemlich groß und wir Jungs hatten ein großes Zimmer.

Um acht Uhr aufstehen ist quälend. Unser Tag begann mit einem Frühstück und anschließender Wanderung. Nach einer Stunde zu Fuß hinauf, kamen wir beim Kuhstall an. Eine steile Treppe, die sogenannte Himmelsleiter, brachte uns nach oben. Ein schönes Bild lag vor uns, die Sächsische Felslandschaft. Der Tag war glühend heiß und die Sonne schien strahlend auf unsere Rücken. Um uns abzukühlen sind wir dann zum Schwimmbad gefahren. Am Abend hat Herr Schluttig den Grill für uns vorbereitet. Musik wurde abgespielt und dazwischen hörte man fröhliche Reden und Lachen.

Am Sonntag Vormittag haben wir eine Kahnfahrt gemacht. Während dessen sah man die eigenartigen Felsgebilde. Weiter nach oben gewandert, bekamen wir eine Mahlzeit in einem typischen tschechischen Lokal. Die Speisen haben uns geschmeckt und gaben uns genug Kraft. Bei der Rückfahrt am Nachmittag haben wir handgemachten Eiskaffee bekommen, in einem Schönem Café mit den Blümchen und den Statuen aus Stein in der Umgebung. Danach haben wir einen Umweg gemacht, um Dresden zu besuchen.

Die Zeit in der Sächsischen Schweiz verging schnell und gleichzeitig auch langsam. Wir haben uns nach den BLF-Prüfungen gut erholt. Ich bedanke mich bei Herrn Retter und Herrn Schluttig und seiner Frau Gabi. Sie haben alles perfekt organisiert. Die schönen Erinnerungen von den drei Tagen sind einzigartig und unvergesslich.

Glückwunsch unserer neuen SMV

1 SMV

Die SMV (Schülermitverwaltung) ist als Schülervertretung des Internats zu verstehen. Wir möchten uns für die Interessen aller internen Schülerinnen und Schüler einsetzen und diese vor der Leitung, den Elternvertretern sowie den Tutoren vertreten. 
Die SMV besteht aus den Primus und Prima Omnium, sowie den Inspektoren für Jungen und Mädchen. Damit haben alle Bewohner des Internates besondere Ansprechpartner und Vertrauenspersonen aus den oberen Jahrgängen. 
In diesem Jahr möchten wir uns besonders für die Stärkung der Gemeinschaft durch Aktivitäten, wie beispielsweise die wöchentliche Caffe oder aber auch die Verbesserung der Wohnverhältnisse im Internat stark machen. Auch sollen die ehemaligen Roßlebener nach der „Corona-Pause“ die Möglichkeit erhalten nach Roßleben zurückzukehren und alle Neuen kennenzulernen oder alte Freunde wiederzutreffen.