Ein Tag an der Universität: Unser 11. Jahrgang beim „Tag der Pharmazie“ in Jena
0Monique Ghandour
Am vergangenen Mittwoch war es endlich so weit: Unser 11. Jahrgang hatte die Gelegenheit, einen spannenden und abwechslungsreichen Tag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu verbringen. Im Rahmen der Berufsorientierung ist dieser Universitätstag ein wichtiger Baustein, um unseren Schülerinnen und Schülern (SuS) Einblicke in mögliche Studien- und Berufsfelder nach der Schulzeit zu geben.
Bereits um 7:30 Uhr starteten wir mit dem Bus in Richtung Jena. Für viele begann damit nicht nur ein Ausflug, sondern ein erster intensiver Kontakt mit dem Universitätsleben. Besonders erfreulich: Die gesamten Kosten für diesen Tag wurden vom Verband der Pharmazeuten übernommen, sodass die Teilnahme für alle kostenfrei möglich war.
Am Carl-Zeiss-Campus angekommen, erwartete uns ein vielseitiges Programm rund um das Thema Pharmazie. Nach einer Begrüßung im Hörsaal erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in das Studium der Pharmazie sowie in die vielfältigen Aufgabenbereiche von Apothekerinnen und Apothekern. In Vorträgen wurde unter anderem gezeigt, wie aus Heilpflanzen lebensrettende Medikamente entstehen und welche Rolle Pharmazie in unserem Alltag spielt.
Im Anschluss konnten die SuS im Foyer selbst aktiv werden: Praktische Versuche und Informationsstände luden dazu ein, das zuvor Gehörte direkt auszuprobieren und zu vertiefen. Diese Mischung aus Theorie und Praxis machte den Tag besonders anschaulich und lebendig.
Natürlich durfte auch das typische „Uni-Feeling“ nicht fehlen: Die gemeinsame Mittagspause verbrachten wir in der Mensa am Ernst-Abbe-Platz – ein echtes Highlight für viele, die so den studentischen Alltag hautnah erleben konnten.
Am Nachmittag rundeten weitere Vorträge und ein Diskussionsforum den Tag ab. Hier wurde deutlich, wie vielfältig die Pharmazie ist und welche unterschiedlichen beruflichen Wege sie eröffnet.
Auch wenn nicht alle Schülerinnen und Schüler später einmal Pharmazie studieren werden, bot dieser Tag eine wertvolle Gelegenheit, Universitätsluft zu schnuppern, neue Perspektiven kennenzulernen und sich ein Stück weit auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten.
Gegen 16:00 Uhr traten wir schließlich die Rückfahrt an – mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und vielleicht auch ersten Ideen für die eigene Zukunft im Gepäck.
Skikurs
0Monique Ghandour
Der Sportkurs der 11. und 12. Klasse der Klosterschule Rosleben verbrachte eine sechstägige Alpinskifahrt im italienischen Vals nahe Brixen. Bei zunächst strahlendem Sonnenschein und perfekten Pistenbedingungen konnten alle ihr Können verbessern, bevor in den letzten Tagen dichter Nebel und Schneefall für echte Wintersport-Herausforderungen sorgten. Erschöpft, aber glücklich und vor allem unverletzt kehrten alle Schülerinnen und Schüler mit vielen sportlichen und gemeinschaftlichen Erlebnissen im Gepäck zurück.
Astronomieabend unter eisigem Himmel
0Rene Lehnert
Am frühen Abend, bei eisigen Temperaturen, fanden sich einige tapfere Schülerinnen und Schüler der 10. und 12. Klasse zu einem besonderen Erlebnis ein: Astronomie live unter freiem Himmel.
Auf dem Beobachtungsplan stand zunächst die Mondsichel, bei der die Krater durch den schrägen Lichteinfall besonders eindrucksvoll zur Geltung kamen. Anschließend richteten sich die Blicke zu den Planeten Saturn und Jupiter. Der Ringplanet zeigte dabei eine derzeit seltene Besonderheit: Die Ringe waren nahezu von der Kante aus zu sehen – ein faszinierender Anblick. Auf Jupiter ließen sich deutlich die markanten Wolkenstreifen sowie mehrere seiner Monde erkennen.
Besonders gespannt erwartete man den Blick in ein Sternentstehungsgebiet im Sternbild Orion – begleitet von vielen leisen und lauten „Ooohs“ und „Aaaahs“. Als großer Vorteil erwies sich hierbei, dass neben dem visuellen Spiegelteleskop Herr Ziehme zusätzlich eine spezielle Kamera einsetzte. So konnten Fotos der beobachteten Objekte erstellt werden, was einen spannenden Vergleich zwischen dem Gesehenen mit dem Auge und den Aufnahmen ermöglichte – und half zu verstehen, was man eigentlich gerade betrachtete.
Auch ohne technische Hilfsmittel beeindruckte der klare Winterhimmel: Zu sehen waren die typischen Wintersternbilder wie Orion, Stier, Großer und Kleiner Hund, die Zwillinge, Großer und Kleiner Bär (Wagen) sowie Kassiopeia. Hinzu kamen die offenen Sternhaufen der Plejaden, Hyaden und der Doppelsternhaufen im Perseus. Den krönenden Abschluss bildete schließlich der Blick hinaus in die Weiten des Universums – zu fernen Galaxien.
M 82M 42NGC 869
Von Roßleben bis zum Pazifik – unsere Auslandsexkursion nach LA
0webworker
Ein Bericht von Emily Dettler, Laila Anton, Elisabeth Brockmann, Melissa Wollny und Luisa Winter
In den Herbstferien war es endlich so weit: Zehn Schüler , Herr Nagel, Frau Schiffner und Frau Ziegenhorn machten sich gemeinsam auf den Weg nach Los Angeles! Für ganze zehn Tage durften wir Sonne, Strand und das kalifornische Lebensgefühl genießen. Untergebracht waren wir in einem Motel in Pasadena, welches perfekt war, um jeden Tag ein neues Abenteuer zu starten.
Am Samstagabend kamen wir nach dem langen Flug endlich im Motel an. Die Aufregung war riesig, und obwohl wir alle müde waren, konnten wir es kaum erwarten, die Stadt zu erkunden. Am Sonntag ging’s dann direkt los! Mit unseren Mietwagen fuhren wir zu einem Parkplatz in der Nähe des Strands von Santa Monica und liefen von dort aus Richtung Venice und Muscle Beach.
Dort hatten wir erstmal Freizeit. Zeit, um etwas zu essen, durch kleine Läden zu schlendern und die besondere Atmosphäre aufzusaugen. Überall Musik, Streetart, und Menschen, die einfach gute Laune verbreiteten. Danach spazierten wir weiter zum berühmten Santa Monica Pier, was ein echtes Highlight war!
Der Pier war einfach beeindruckend: das Meer, die Sonne, die bunte Promenade. Natürlich mussten wir auch mit der legendären Achterbahn fahren ,ein absolut unvergesslicher Moment! Danach erkundeten wir noch den ganzen Pier und genossen den Ausblick auf den Pazifik. Ein perfekter Start in unsere Reise!
Am nächsten Tag führte uns unser Weg zuerst nach Chinatown, wo wir viele Eindrücke von der chinesischen Kultur, dem Essen und dem Alltag der Menschen bekamen. Wir schlenderten durch die Straßen, entdeckten kleine Läden, gemütliche Cafés und zahlreiche Restaurants. Ein besonderes Highlight war der Besuch eines kleinen buddhistischen Tempels, dessen bunte Dekorationen und die Einblicke in den chinesischen Glauben uns sehr beeindruckten.
Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Downtown Los Angeles. Schon von weitem sah man die hohen Wolkenkratzer, und je näher wir kamen, desto lebhafter wurde es. Überall Verkehr, Menschen und Geräusche. In unserer Freizeit konnten wir die Umgebung selbstständig erkunden, etwas essen oder eine Kleinigkeit kaufen. Am Treffpunkt überraschte uns Herr Nagel mit Metro-Tickets, sodass wir die Rückfahrt mit der U-Bahn antreten konnten. Den Abend ließen wir schließlich gemeinsam bei „In’n’Out Burger“ ausklingen, was für ein weiterer aufregender Tag!
Während die andere Gruppe den Tag am Malibu Beach verbrachte und dort Sonne, Meer und Strand genoss, machten wir uns auf den Weg zu den Universal Studios in Los Angeles. Schon beim Ankommen war die Atmosphäre beeindruckend – überall Filmkulissen, Musik und bekannte Figuren aus berühmten Filmen und Serien.
Wir sind verschiedene Attraktionen gefahren, haben 3D- und Action-Shows besucht und unzählige Fotos gemacht. Besonders spannend war die Studio Tour, bei der wir hinter die Kulissen echter Filmsets blicken konnten und gesehen haben, wie Filmtricks und Spezialeffekte entstehen. Zwischendurch haben wir natürlich in den Fanshops vorbei geschnuppert und auch die ein oder andere Sache mitgenommen.
Am Ende des Tages waren wir ziemlich erschöpft, aber voller Eindrücke und mit vielen neuen Erinnerungen im Gepäck. Es war definitiv einer der Highlights unserer Reise.
Am nächsten Tag machten wir uns früh auf den Weg zu einem weiteren Highlight unserer Reise, dem Besuch der Chadwick School, die ebenfalls Mitglied der Round Square Gemeinschaft ist. Schon bei unserer Ankunft wurden wir herzlich empfangen. Lehrkräfte sowie ein Schüler aus Österreich, führten uns über den riesigen Campus, der von Wohnhäusern des Internats bis zu modernen Unterrichtsgebäuden reichte. Besonders beeindruckt waren wir vom großen Theater, dem Pool und der schönen Bibliothek. Nach der Führung machten wir eine Pause in der Cafeteria und kamen dabei mit einigen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch. Beim Austausch über das deutsche und amerikanische Schulsystem stellten wir viele spannende Unterschiede fest, besonders, dass es dort nur sechs Fächer gibt und keine festen Klassen. Danach durften wir in kleinen Gruppen am Unterricht teilnehmen und so einen direkten Einblick in den Schulalltag bekommen. Einige besuchten Mathe oder Englisch, andere Theater. Es war faszinierend zu sehen, wie anders hier gelernt wird. Zum Abschluss trafen wir uns wieder in der Cafeteria, bestellten gemeinsam Pizza und überreichten der Schule ein kleines Geschenk. Der Tag an der Chadwick School war ein unvergessliches Erlebnis voller neuer Eindrücke, interessanter Gespräche und schöner Momente.
Let’s go into the desert! Sehr früh am morgen ging es auf lange Reise zum Joshua Tree National Park. Raus aus der Millionenstadt und rein in das Naturerlebnis.
Doch bevor wie uns die Wüste mit den menschenartigen Bäumen angeschaut haben, ging es für uns zu einer „kurzen“ Rast zu einem der typischsten Orte Amerikas, einen Diner zum frühstücken. Egal ob Ei, Speck und Pancakes oder Burger mit Pommes, es gab alles, was man sich nur vorstellen konnte.
Danach ging es mit vollem Bauch ins Abenteuer. In Amerika sind durch den ganzen Park befahrbare Straßen gezogen, die uns zu den verschiedenen Hiking Trails gebracht haben.
Dort hat man sich gefühlt, wie auf einem anderen Planeten. Eine eher karge Landschaft mit großen Steinformationen, manchmal in Gesichtsform oder als riesiges aufgeschnittenes Brot. Durch Erosion in diese Form gebracht, erheben sich riesige Kolosse in den Himmel und bieten, wenn man genauer hinschaut einen Lebensraum für viele Tiere, wie Eidechsen, Skorpione, aber auch Schildkröten.
Am letzten Tag vor unserer Abreise nahmen wir uns vor, es heute zum Abschluss noch einmal ruhig angehen zu lassen. Wir machten uns schließlich auf den Weg um die Waldbrandgebiete im Viertel Altadena zu besichtigen. Auch wenn das Feuer schon einige Monaten her ist, waren die Ausmaße auch jetzt noch ziemlich deutlich erkennbar. Uns wurde noch einmal stärker bewusst, wie so eine Naturkatastrophe den Menschen und seine Umgebung verändert, aber vor allem schädigt.
Zum Ende dieser kleinen Tour legten wir noch einen Zwischenstopp bei Crumbl Cookies ein, worauf wir uns schon lange im Voraus gefreut haben. Nachdem wir die wöchentliche Auswahl bestellt haben, die sich alle 7 Tage ändert, teilten wir die unterschiedlichen Kekssorten im Hotel untereinander auf. Ein Erlebnis, was es in Deutschland in diesem Ausmaß nicht gibt, sich aber auf jeden Fall zu probieren lohnt.
Doch da war der Tag noch nicht vorbei! Am Abend hatten wir noch die einmalige Chance mit einem autonomen Taxi zu fahren, welches uns zu einem Wohnviertel brachte, mit einer mega Aussicht auf Los Angeles.
Und auch wenn das nur ein Teil unserer Reise war, haben wir in diesen Tagen schon so viel erlebt, gelacht und gesehen. Jeder Ausflug war ein Highlight für sich und das war noch längst nicht alles! Die Zeit in L.A. war einfach unvergesslich und voller Momente, die wir bestimmt nie vergessen werden. 🇺🇸✨
Hello Germany!
0webworker
Nachdem wir im Januar eine Austauschschülerin aus Peru in der Klosterschule begrüßen konnten, freuten wir uns auf unseren nächsten Gast: Emma aus Durban/Südafrika. Lest hier, welche Eindrücke sie mit nach Hause nimmt.
My time in Germany has truly been a once-in-a-lifetime experience. What I’m taking home with me is invaluable: memories, new friendships, a few German words, and of course — lots of souvenirs that vendors in Berlin sold me at prices higher than your Autobahn speed limit (which, to be fair, doesn’t even exist).
There are a lot of differences between South Africa and Germany, but the most obvious ones are: you speak a lot of German, and it’s pretty cold here. We also drive on the left side of the road (I had to throw something about cars in — I know how much you love them). The food, transport, and culture are totally different too. Döners, ice cream with all the toppings, pork schnitzel, Spezi, Brötchen, Milka — most of these are rare back home (though I’m taking a lot of chocolate with me, and I’ll definitely be looking for a German restaurant when I get back).
We also don’t really use public transport. Trains and buses just aren’t common or that safe, so I rely on my parents to drive me everywhere. A lot of you are probably thinking, “My parents would never do that.” Trust me — mine don’t want to either.
South Africa also doesn’t have that deep, European historical feel that makes Germany so special. Getting to go to school in a building that’s almost 500 years old? Unheard of in South Africa.
Despite all these differences, there are some things we do have in common — like a shared love of sport (for you it’s soccer, for us it’s rugby).
I’ve learned so much during my exchange: That in Germany, recycling is practically a national sport. That shoes come off the second you step indoors. That Mrs Hartwell takes the BLF English exam very seriously – and that Mrs Spenner takes dancing in sport even more seriously. I even watched a strip show during Abi prank week.
I’ve learned how to be independent, how to get by with a mix of Duolingo and Google Translate, and how to miss a train — because German buses and trains wait for no one. I’ve even learned to appreciate good Schlager.
And maybe most importantly, I’ve learnt the value of exchange and how a host family can go from being strangers to feeling like home. Mine made this experience what it was and their kindness, support and generosity have meant more to me than they probably realise.
The big memories they gave me will stick with me forever — riding roller coasters in Leipzig, sightseeing in Berlin, meeting new people at the Spring Ball, painting Easter eggs, experiencing German festivals, appreciating Weimar, and visiting the old town in Dresden.
But I think I’ll miss the small things the most: Eating Brötchen for breakfast, walking home after school, closing the blinds with a remote, going to the shops for lunch, seeing yellow fields and cherry trees — and of course, the people. For that, I have KSR, my incredible friends, and especially my host family to thank.
The kindness everyone has shown me has been unmatched, and I can’t thank you enough for that. I hope to see you all in South Africa someday (we’ve got lions and a really nice ocean, by the way).
Thank you for everything. Tschüss!
SKIKURS 2025
0webworker
Skikurs 2025
Vom 16. bis 24. Januar 2025 hatten wir, die Schüler/innen der 11. und 12. Klasse, die Möglichkeit, an der Skifahrt unserer Schule nach Südtirol teilzunehmen. Begleitet wurden wir von unseren Lehrern Frau Spenner, Frau Steller und Herrn Brandt.
Unsere Reise startete am 16. Januar um 20:30 Uhr mit dem Bus. Nach einer langen, ruhigen Fahrt kamen wir früh am Morgen an und nutzten die Wartezeit, um die Gegend zu erkunden. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es direkt zum Skiverleih ins Tal, um uns auszustatten. Die Vorfreude auf das Skifahren war riesig.
Am nächsten Tag wurden wir je nach Können in Gruppen eingeteilt und von unseren Lehrern durch das Skigebiet geführt. Jeden Morgen begann unser Tag mit einer kurzen Erwärmung, bevor wir auf die Pisten starteten. Mittags trafen wir uns alle in einer gemütlichen Alm, wo wir gemeinsam aßen – von Kaiserschmarrn bis Pizza war alles dabei. Diese Mittagspausen schweißten uns als Gruppe enger zusammen und boten Gelegenheit, uns auszutauschen bei einem Panorama, was man nicht alle Tage sieht.
Das Skifahren hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern wir konnten auch unsere Fähigkeiten verbessern. Neben dem freien Fahren mussten wir verschiedene Prüfungen rund um das Skifahren absolvieren, die alle erfolgreich meisterten. Besonders schön war zu sehen, wie sich Fortgeschrittene und Anfänger gegenseitig unterstützten. Am Ende der Woche konnte jeder sicher die Pisten hinunterfahren. Das ist die Hauptsache neben dem großen Vergnügen am Skifahren.
Nach jedem Skitag ging es zurück in unsere Unterkunft, wo wir die Nachmittage unterschiedlich verbrachten, sei es beim Spielen, Entspannen oder beim Besuchen des kleinen Tante-Emma-Ladens im Dorf, in dem wir stets herzlich empfangen wurden. An zwei Abenden schauten wir uns nicht nur gemeinsam Videos unserer Fortschritte , sondern auch unsere Versuche, Neues auszuprobieren an – manchmal mit Erfolg , manchmal mit lustigen Momenten, über die wir gemeinsam lachen konnten.
Am letzten Abend erhielten wir Urkunden als Anerkennung für unsere Leistungen, bevor wir uns früh am Morgen auf den Heimweg machten. Nach dieser schönen, aber auch anstrengenden Woche konnten wir ein wenig unseren Abschlussabend feiern, da niemand verletzt wurde und alle das Skifahren gelernt haben.
Die Skifahrt war eine unvergessliche Zeit. Wir hatten nicht nur viel Spaß, sondern sind als Gruppe gewachsen, haben neue Freundschaften geschlossen und unsere Fähigkeiten verbessert. Ein großes Dankeschön an unsere Lehrer für die tolle Organisation, ohne sie und unserer Schule wäre diese Fahrt nicht möglich gewesen!
Text: Lucia, Klasse 11
Mit Round Square nach Kenia
0webworker
Mein Name ist Cecilie und ich hatte die Möglichkeit im Rahmen von Round Square einen zwei-monatigen Austausch von Mai bis Juni 2024 in Nairobi/ Kenya an der Brookhouse School zu verbringen. Es war sehr aufregend und spannend die kenianische Kultur zu erleben und mehr über sie zu erfahren. Nach einem schönen Tagflug über den halben afrikanischen Kontinent, wurde ich am Abend in Nairobi von dem zuständigen Round Square Lehrer abgeholt und nach Brookhouse gebracht. Mein Zimmer teilte ich mit drei weiteren Mädchen, da ich mich für das Internat entschieden hatte. Ich hatte großes Glück wunderbare Mitbewohner zu haben, die mir geholfen haben mich zurecht zu finden, da es doch ganz anders als in Deutschland war. Insgesamt gibt es viele Unterschiede, aber auch Ähnlichkeiten zwischen Brookhouse School und der Klosterschule Rossleben. In Brookhouse tragen die Schüler ihre Schuluniform jeden Tag und die Schule geht bis zum Nachmittag. Man hat keine festen Klassen, sondern muss sich seine relevanten Fächer wählen – auch ich musste das machen. Im Geschichtsunterricht sollte ich von Deutschland ein bisschen erzählen. Alle Klassen haben am Schuljahresende ihre Prüfungen: zwei Wochen jeden Tag Prüfungen. Ich habe in der Zeit bei den Grundschülern mitgeholfen und eine Theaterkulissen mit ihnen gebaut.
Ich war die einzige Europäerin, drei weitere Austauschschüler kamen aus Indien und Kolumbien, ansonsten waren es nur Schüler aus Nairobi und dem restlichen Afrika. Die erste Woche war recht anstrengend, doch bald hatte ich mich in den Rhythmus der Schule gefunden und die Anfangsschwierigkeiten waren überwunden. Englisch war die allgemeine Sprache, manche der Schüler sprachen untereinander Kisuaheli oder sogar ihre Stammessprachen. An den Wochenenden, an denen ich nicht im Internat blieb, wurde ich von meiner Gastfamilie und den Familien anderer Mitschüler eingeladen, die mich mitnahmen, um Nairobi zu erleben. Während meines Aufenthalts hier habe ich die beeindruckende Tierwelt Kenias erlebt, die kenianische Küche und die geschäftigen Sonntage schätzen gelernt.
Eigentlich sollte mein Abschied von der Schule mit allen Schülern erfolgen, da es aber zu politischen Unruhen in der letzten Woche kam, wurde die Schule von jetzt auf gleich geschlossen, so dass ich mich nur von meinen internen Mitschülern verabschieden konnte. Dies fand ich sehr schade. Nun bin ich wieder in Deutschland und denke gerne an die Zeit zurück – ich werde sicherlich mal dorthin zurückkehren.
Danke, Brookhouse School und Klosterschule Roßleben für diese Möglichkeit!
„Alles Glück der Erde …“ – Neustart der Reitgilde
0Monique Ghandour
Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde an der Klosterschule eine alte Tradition wiederbelebt: Die Reitgilde startet neu durch! Das Gestüt Hahnenhof in Mücheln/Stöbnitz konnte als Partner gewonnen werden und bietet mit großem Engagement sowie einem vielseitigen Angebot an Pferden eine umfassende Ausbildung für junge Reiterinnen und Reiter.
Getrennt nach Fortgeschrittenen (mittwochs) und Anfängern (donnerstags) werden von den ausgebildeten Betreibern der Anlage (Markus Konrad, Pferdewirt und Sabine Wagner, Bereiterin FN) die Grundlagen der klassischen englischen Reitweise vermittelt und gefestigt. Ziel ist dabei eine vielseitige Ausbildung in Dressur und Springen, daneben auch die Fähigkeit, mit den Pferden an den geführten Ausritten rund um den Geiseltalsee teilnehmen zu können. Bis zu einem ersten Ausflug ins Grüne und einem Ritt ins Wasser des Geiseltalsees wird derzeit bei schlechter Witterung in der Halle, ansonsten auf dem großen Sandplatz an einem harmonischen Miteinander von Pferden und ReiterInnen gefeilt. Dank eines Förderprogramms der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und der Firma Uvex konnte die Schule für die Reitgilde vor Kurzem sechs Reithelme im Gesamtwert von 900€ als Dauerleihgabe erhalten. Beiden Stellen danken wir ausdrücklich für diese großzügige Förderung!
Weitere Unterstützungen – etwa für Fahrtkosten – wurden bereits beim Förderverein der Schule beantragt, der großes Interesse signalisiert hat.
Mit dieser positiven Resonanz hoffen wir, das Angebot der Reitgilde langfristig aufrechterhalten zu können. Und auch wenn der Hof nicht direkt vor der Tür liegt, nutzen viele TeilnehmerInnen die Fahrtzeiten sinnvoll – sei es zur Auswertung der Reiterlebnisse oder zum gemeinsamen Lernen. Ein Neustart, der Freude und Erfolg vereint!
Angebote und Erlebnisse außerhalb des Unterrichts
0webworker
Besondere Angebote und Erlebnisse außerhalb des Unterrichts zu schaffen – auch das ist uns wichtig! Am vergangenen Wochenende reisten unser neu gewählter Schülersprecher Konrad und sein Mitschüler Leopold (Klasse 10) im Rahmen unserer Round Square-Mitgliedschaft in den Schwarzwald, um gemeinsam mit Schülern und Lehrern aus den Internaten Salem, Landheim am Ammersee sowie Gut Warnberg, ein gemeinsames Wochenende im Birklehof zu verbringen. In verschiedenen Arbeitsgruppen tauschten sich Schüler und Lehrer darüber aus bzw. diskutierten, wie Round Square an den einzelnen Schulen gelebt wird und wie man zukünftig mehr gemeinsame Projekte innerhalb Deutschlands, insbesondere auch für jüngere Schüler, umsetzen kann. Wir sagen DANKE!
Ausflug nach Dresden
0Nele Sattler
Am langen Reformationstags-Wochenende, an dem alle deutschen SchülerInnen in ihre Heimat gefahren sind, reisten die internationalen SchülerInnen mit zwei Tutorinnen drei Tage lang in die sächsische Landeshauptstadt Dresden, wobei alle die Chance hatten die Stadt und ihre Geschichte kennenzulernen. Die Gruppe war in ihrer Konstellation noch recht neu, sodass dieses Wochenende eine gute Möglichkeit ergab, sich besser kennenzulernen und die Gemeinschaft zu stärken. Die Mitfahrenden aus Mexiko, Kasachstan, China, Taiwan und Deutschland hatten viel Spaß.
Linda aus China schreibt:„Die Tage in Dresden waren für mich unvergesslich, die Stadt ist für mich eine faszinierende Kunstmetropole und eine deutsche Stadt voller architektonischer Juwelen. Durch die Stadtführung und den Spaziergang sahen wir viele berühmte Sehenswürdigkeiten als auch unbekannte Gebäude. Am höchsten Punkt der Frauenkirche blickten wir über die ganze Stadt und die ruhige Elbe. Gleichzeitig hatte ich ein gigantisches Gefühl bei dieser heiligen Kirche, durch die Stärke des Glaubens und die historische Bedeutung der Reformation durch Martin Luther. Die Narben des Krieges waren an den geschwärzten und reparierten Flecken an den Gebäuden zu erkennen, allerdings konnte ich auch den früheren Glanz von Dresden wahrnehmen, worauf die goldenen Dächer vieler Gebäude hindeuteten. Wir bedanken uns aufrichtig bei der Schule, die uns eine solche Gelegenheit gab, in diese Stadt zu gehen – eine Stadt, die mit ungebrochenem Lebenswillen aus der Asche des Krieges wieder auferstanden ist; eine Stadt, die voller historischer, architektonischer und künstlerischer Ästhetik ist.“
Andrea aus Mexiko schreibt:„Ich fand Dresden sehr interessant und voller Geschichte, ich würde zu 100% noch einmal dort hingehen. Außerdem war es schön, die Zeit mit den anderen internationalen SchülerInnen und Tutorinnen zu verbringen.“
Dilnaz aus Kasachstan schreibt:„Der Ausflug nach Dresden war sehr interessant und toll! Mir haben am meisten die Festung-Experience und der Vergnügungspark gefallen. Das Wetter in Dresden war ganz warm, zum Glück, deswegen sind wir viel gelaufen. Das war schön, lustig und gut, da wir so wunderbare Möglichkeiten hatten alle zusammen das Wochenende zu verbringen und viel zu kommunizieren!“