Exkursionen der 5. Klassen

0 webworker

Zeigt her eure Bäuche!
Am 26. März machte sich die Klasse 5a auf den Weg ins Abenteuer – und zwar nicht irgendwohin, sondern ins geheimnisvolle Teichtal bei Bleicherode. Mit dem Bus ging es hinaus aus dem Schulalltag, hinein in eine Welt, in der kleine, glitschige Helden die Hauptrolle spielen: die Lurche.
Unser Ziel war die Molchhütte, idyllisch gelegen abseits der Ortschaft. Doch idyllisch heißt nicht gemütlich – zumindest nicht an diesem Tag. Das Wetter zeigte sich von seiner „besonders erfrischenden“ Seite: kühl, windig, mit gelegentlichen Graupelschauern und Regen. Nicht nur für die wechselwarmen Lurche eine Herausforderung.

Die Molchhütte ist ein bedeutender Ort für Amphibienwanderungen und zählt zu den großen Wanderstandorten dieser Art in Deutschland. Hier treffen sich – zumindest aus Lurchsicht – echte Promis: zahlreiche Schwanzlurche und Froschlurche machen sich jährlich auf den Weg zu ihren Laichgewässern.
In zwei Gruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler sowohl die Winter- als auch die Sommerquartiere der Tiere – den Laubwald rund um die Teiche. Mit wachen Augen und erstaunlicher Ausdauer wurde im Moos, unter Totholz und entlang des Bachlaufs nach kleinen Lebewesen gesucht.
Doch damit nicht genug: Ausgestattet mit Eimern  ging es entlang der Schutzzäune. Dort hatten sich einige Amphibien auf ihrer Wanderung „einsammeln“ lassen. Über 60 Tiere wurden an diesem Tag gezählt und bestimmt. Ein echter Erfolg! Und wie erkennt man nun, wer da so im Eimer sitzt? Ganz einfach: Zeigt her eure Bäuche! Besonders bei den Schwanzlurchen wie dem Bergmolch oder dem Teichmolch verrät die Färbung und Musterung der Bauchseite ihre Identität. Ein Highlight war sicherlich der Fund von weiblichen Kammmolchen – eine der größten heimischen Schwanzlurcharten. Da staunten selbst die erfahrenen Molchdetektive. Nach der sorgfältigen Bestimmung wurden alle Tiere  in die Teiche entlassen – wo sie auf besseres Wetter warten um zu laichen.

Trotz (oder gerade wegen) des Wetters war es eine rundum gelungene Exkursion. Die Klasse 5a hat nicht nur viel über Amphibien gelernt, sondern auch bewiesen, dass echte Entdecker sich von ein paar Graupelkörnern nicht aufhalten lassen.
Und wer weiß – vielleicht schaut der ein oder andere beim nächsten Spaziergang etwas genauer hin, wenn es im Laub raschelt.

Rückblick auf das Jahr 2025

0 Monique Ghandour

Auch das Jahr 2025 stand in der Klosterschule Roßleben wieder ganz im Zeichen einer noch bewussteren, gesünderen und nachhaltigeren Ernährung. Die Bedeutung der Schul- und Internatsverpflegung hat im Laufe der vergangenen Jahre spürbar zugenommen – nicht nur als Versorgungsthema, sondern als zentraler Bestandteil unseres pädagogischen Alltags.

Frische, Vielfalt und Qualität

Unsere Küche hat sich 2025 erneut als Herzstück des Schullebens gezeigt, wo ein Großteil unserer Schüler und Mitarbeiter zusammenkommen. Unser Küchenteam bereitet täglich frische, ausgewogene Mahlzeiten zu – mit einem klaren Fokus auf regionale Zutaten und saisonale Produkte. Aus dem schuleigenen Gewächshaus und unserem „kleinen Weinberg“ erhielt das Angebot an gesunder Kost zusätzlichen Beistand. Im Rahmen des Punktes „Nachhaltigkeit“ unterstützen die Schüler der Round Square Gilde unseren Gärtner beim Anbau des Gemüses für die Schulverpflegung.

Engagement für eine gesunde Ernährung wird wieder ausgezeichnet

Unter der Leitung unseres engagierten Küchenteams wurde im Juni 2025 die Re-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) durchgeführt. Nach einem bereits beeindruckenden Ergebnis von 96% bei der Erstzertifizierung im Jahr 2023 konnte die hervorragende Qualität der Verpflegung der Klosterschule Roßleben erneut bestätigt werden. Bei dem durch geführten Audit blieben wir beanstandungsfrei – ein Beleg für die hervorragende Arbeit und Sorgfalt unseres Teams, das täglich für Qualität, Geschmack und hygienische Standards sorgt.

Eröffnung des neuen Schuljahres mit gemeinsamem Mittagessen im Klassenverband

Am ersten Schultag des neuen Schuljahres lud die Küche alle Klassenstufen zum gemeinsamen Mittagessen ein und präsentierte ein weites Angebot aus unserer Schulspeisung in Büffetform. Somit hatten auch die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft die Möglichkeit, die vielfältige und ausgewogene, nach DGE-Standards zertifizierte Verpflegung kennenzulernen.

Gesunde Küche begeistert beim Tag der offenen Tür 2025 auf der Schlemmermeile

Ein echtes Highlight beim Tag der offenen Tür an der Klosterschule Roßleben war auch in diesem Jahr wieder der Stand des Küchenteams auf der „Schlemmermeile“. Während sich Gäste über das Schulangebot informierten, Experimente ausprobierten oder sportliche Aktivitäten erlebten, bot die Schlemmermeile den perfekten Ort für eine entspannte Pause. Mit unserem selbst hergestellten Gemüsebratling mit Kartoffelecken und Sauerrahm konnten sich unsere Besucher ein Bild vom Angebot unserer Mittagsverpflegung machen. Die Resonanz war fast ausschließlich positiv. 

Justus holt für uns den Sieg bei der 2. Runde des Vorlesewettbewerbes

0 Monique Ghandour

In der Stadtbibliothek Sondershausen fand kürzlich die zweite Runde des diesjährigen Vorlesewettbewerbs statt – ein spannendes Ereignis für alle Bücherfreunde und Nachwuchstalente der Region.
Justus Lehnert (12 Jahre), stolzer Gewinner des ersten Platzes in der Schulrunde an der Klosterschule Roßleben, trat nun gegen weitere Siegerinnen und Sieger aus anderen Schulen des Kyffhäuserkreises an. Die Atmosphäre in der Bibliothek war lebendig und voller Vorfreude, als die jungen Leserinnen und Leser ihr Können unter Beweis stellten.
Der Vorlesewettbewerb bietet nicht nur eine Bühne für literarisches Talent, sondern fördert auch die Freude am Lesen und stärkt das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden. Justus beeindruckte mit seiner lebendigen Interpretation und seinem sicheren Vortrag – ein Beweis für die intensive Vorbereitung und seine Leidenschaft für Bücher.
Mit seinem Erfolg in der zweiten Runde vertritt Justus nun die Klosterschule Roßleben und den gesamten Kyffhäuserkreis beim Bezirksentscheid in Nordhausen, in der dritten Runde des Wettbewerbs. Dieser nächste Schritt ist eine besondere Auszeichnung und eine große Chance, sich auf der nächsthöheren Ebene mit anderen Vorlesetalenten zu messen.
Die zweite Runde in der Stadtbibliothek ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Bezirksentscheid und zeigt, wie engagiert und vielfältig die Lesekultur in unserer Region ist. Wir sind gespannt, wie es für Justus und die anderen Teilnehmer weitergeht und freuen uns auf viele weitere spannende Lesemomente!

Skikurs

0 Monique Ghandour

Der Sportkurs der 11. und 12. Klasse der Klosterschule Rosleben verbrachte eine sechstägige Alpinskifahrt im italienischen Vals nahe Brixen.
Bei zunächst strahlendem Sonnenschein und perfekten Pistenbedingungen konnten alle ihr Können verbessern, bevor in den letzten Tagen dichter Nebel und Schneefall für echte Wintersport-Herausforderungen sorgten.
Erschöpft, aber glücklich und vor allem unverletzt kehrten alle Schülerinnen und Schüler mit vielen sportlichen und gemeinschaftlichen Erlebnissen im Gepäck zurück.

Astronomieabend unter eisigem Himmel

0 Rene Lehnert

Am frühen Abend, bei eisigen Temperaturen, fanden sich einige tapfere Schülerinnen und Schüler der 10. und 12. Klasse zu einem besonderen Erlebnis ein: Astronomie live unter freiem Himmel.

Auf dem Beobachtungsplan stand zunächst die Mondsichel, bei der die Krater durch den schrägen Lichteinfall besonders eindrucksvoll zur Geltung kamen. Anschließend richteten sich die Blicke zu den Planeten Saturn und Jupiter. Der Ringplanet zeigte dabei eine derzeit seltene Besonderheit: Die Ringe waren nahezu von der Kante aus zu sehen – ein faszinierender Anblick. Auf Jupiter ließen sich deutlich die markanten Wolkenstreifen sowie mehrere seiner Monde erkennen.

Besonders gespannt erwartete man den Blick in ein Sternentstehungsgebiet im Sternbild Orion – begleitet von vielen leisen und lauten „Ooohs“ und „Aaaahs“. Als großer Vorteil erwies sich hierbei, dass neben dem visuellen Spiegelteleskop Herr Ziehme zusätzlich eine spezielle Kamera einsetzte. So konnten Fotos der beobachteten Objekte erstellt werden, was einen spannenden Vergleich zwischen dem Gesehenen mit dem Auge und den Aufnahmen ermöglichte – und half zu verstehen, was man eigentlich gerade betrachtete.

Auch ohne technische Hilfsmittel beeindruckte der klare Winterhimmel: Zu sehen waren die typischen Wintersternbilder wie Orion, Stier, Großer und Kleiner Hund, die Zwillinge, Großer und Kleiner Bär (Wagen) sowie Kassiopeia. Hinzu kamen die offenen Sternhaufen der Plejaden, Hyaden und der Doppelsternhaufen im Perseus. Den krönenden Abschluss bildete schließlich der Blick hinaus in die Weiten des Universums – zu fernen Galaxien.

Klosterschüler zeigen Einsatz

0 webworker

„Kinderrechte werden täglich verletzt – überall auf der Welt. Der internationale Tag der Kinderrechte ist deshalb ein wichtiger Anlass, um genauer hinzuschauen und gemeinsam aktiv zu werden.“ Diese Worte von Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, nahmen sich Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Klosterschule Roßleben zum Vorsatz, um am 20. November aktiv zu werden und ebenfalls auf die Rechte von Kindern aufmerksam zu machen. Innerhalb der schulinternen Kunstgilde, sowie auch im Internat beteiligten sich interessierte Jungen und Mädchen im Vorfeld kreativ an der UNICEF – Aktion „I AM. Ich bin einmalig. Ich bin vieles. Ich bin gut. Gemeinsam mit Tutorin Inga Rülke arbeiteten Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Klassenstufen an Plakaten, die von UNICEF für diesen Tag zur Verfügung gestellt wurden. Dabei ging es darum, zu erkennen, worin die Einzigartigkeit eines jeden Menschen liegt und im Umkehrschluss zu verstehen, warum die UN-Kinderrechtskonvention für Kinder unabhängig von Geschlecht, Glaube und Herkunft so wichtig ist.

Mit verschiedenen Materialien und Gestaltungsmitteln wie Temperafarben, Kreiden, Wachsmalern, Bunt- und Filsstiften, schrieben die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Gedanken nieder, zeichneten Symbole und verliehen mit Federn, Buntpapier, Glitzer, Wolle und kleinen Deko-Elementen ihren Bildern eine persönliche Note. Herzen und Hände waren dabei häufig vertreten. Während des Gestaltungsprozesses war es besonders schön zu sehen, wie sich die jungen „Künstler“ gegenseitig unterstützten und zusammenarbeiteten. Zusammenhalt – ein Grundgedanke für den die Klosterschule Roßleben steht und den die Schülerinnen und Schüler in ihrer Gemeinschaft täglich leben.

Die fertigen Plakate wurden dann am Donnerstag den 20.11.2025 im Eingangsbereich der Schule ausgestellt, um alle ankommenden Schüler und Lehrer daran zu erinnern, dass dieser Tag den Rechten der Kinder gewidmet ist und auch an der Schule die Rechte der Kinder und somit eines jeden Schülers und einer jeden Schülerin von Bedeutung sind.

Inga Rülke

Abschlussfahrt des Kanukurses

0 webworker

Am Samstag starteten 18 wasseraffine Klosterschüler zur Abschlussfahrt des Kanukurses auf der Unstrut.

Im Kanadier ging es flussabwärts, nach vielen sehr angenehmen Gesprächen und der ersten Schleusenerfahrung gab es den ersten Halt in Wangen. Nach dem Mittagessen ging es mit Vorträgen an der Unstrut weiter und dann wieder ab aufs Wasser. Ziel war Karsdorf, der Campingplatz. Dort bezogen wir unsere Tipis, hörten weitere interessante Vorträge, grillten und genossen die gemeinsame Zeit am Lagerfeuer.

Nachdem der Hahn von nebenan pünktlich kurz vor sieben den Weckdienst übernahm, ging es nach dem Frühstück und einem weiteren Vortrag zurück aufs Wasser. Dort kurierten wir etwas die müden Arme und kamen gegen Mittag am Endziel in Kirchscheidungen an. Schüler, die Sportlehrerin sowie Kanusportkursanbieterin Kerstin Steller und die Begleitungen Frau Töpfer und Frau Tröger fuhren etwas müde, aber sehr zufrieden nach Hause.

Text: Nadine Tröger

Projekttag Verkehrssicherheit

0 Monique Ghandour

An der Klosterschule Roßleben fand in dieser Woche ein ganztägiger Projekttag zur Verkehrssicherheit für die Klassenstufen 11 und 12 statt. Insgesamt 96 Schülerinnen und Schüler nahmen teil. Organisiert und durchgeführt wurde der Tag von unserem externen Partner, der Verkehrswacht.

Statt getrennt in Theorie und Praxis zu arbeiten, durchliefen die Jugendlichen in einem rollenden Stationsbetrieb verschiedene Einheiten. Dabei vermittelten erfahrene Experten praxisnah wichtige Inhalte zu Themen wie:

  • Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
  • Verkehrsunfälle und ihre Folgen
  • Risikofaktor Mensch
  • Ablenkung im Straßenverkehr

Zwischen den Theorieimpulsen konnten die Schülerinnen und Schüler direkt selbst aktiv werden. Ob beim Rauschbrillenparcours, mit VR-Brillen, am Agility Board oder an den Brems-, Motorrad-, Umschlags- und E-Scooter-Simulatoren – überall wurde erlebbar, wie schnell Grenzen erreicht werden und wie wichtig verantwortungsvolles Handeln ist.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ersten Hilfe: Im Spiegelsaal trainierten die Jugendlichen, wie man im Ernstfall beherzt eingreifen und wirksam helfen kann.

Der Projekttag machte eindrucksvoll deutlich, dass Verkehrssicherheit jeden betrifft. Die abwechslungsreiche Kombination aus Theorie, praktischen Übungen und Simulationen hinterließ bleibende Eindrücke – und schärfte das Bewusstsein der Oberstufenschüler für Sicherheit im Alltag.

Ein herzlicher Dank gilt der Verkehrswacht sowie allen Beteiligten, die diesen wertvollen Projekttag möglich gemacht haben.

Kursfahrt nach Polen/ Auschwitz

0 webworker

Mit dem ersten Tageslicht um 5Uhr morgens begann unsere Kursfahrt nach Polen. Gemeinsam mit den Mitschülerinnen und Mitschülern, die sich für diese Fahrt entschieden hatten, fuhren wir in Roßleben los – noch etwas verschlafen, aber gespannt auf das, was uns erwartet. Trotz der langen

Fahrt verging die Zeit schneller als gedacht und gegen 14Uhr erreichten wir unser erstes Ziel: die Stadt Oświęcim, deren Name im Deutschen mit „Auschwitz“ übersetzt wird. Wir lernten schnell, dass man den Namen Auschwitz ausschließlich im historischen Kontext verwenden sollte. Am ersten Tag bezogen wir unser Hotel und erkundeten das Stadtzentrum. Den Abend ließen wir ruhig und entspannt ausklingen.

Der Dienstag begann mit einem sehr ernsten Thema: der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz I. 

Auschwitz I ist das Stammlager gewesen und gilt als Konzentrations- und Vernichtungslager. Während einer geführten Tour durch die verschiedenen Blöcke und das ehemalige Krematorium spürten wir die Schwere dieses Ortes. Es war ein sehr emotionaler Morgen, der uns alle tief bewegt hat. Besonders der Moment an der sogenannten Todesmauer, an der wir als Klosterschule einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niederlegten und eine Schweigeminute hielten, wird vielen von uns lange im Gedächtnis bleiben. Nach einer Mittagspause im Hotel nahmen wir an einem Workshop teil, in dem wir uns mit Gegenständen aus dem Lager auseinandersetzten. Am Abend hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die viele nutzten, um über die Eindrücke des Tages zu sprechen.

Am Mittwoch stand der zweite Teil der Führung auf dem Programm: das Lager Auschwitz-Birkenau. Es war noch weitläufiger und auch hier hörten wir Geschichten von Schicksalen, die schwer zu begreifen sind. Nachmittags besuchten wir ein kleines Museum über das Leben der Menschen in der Region, das wir selbstständig mit Audioguides erkundeten. Danach reisten wir weiter nach Krakau, etwa anderthalb Stunden entfernt und bezogen unser neues Hotel.

Der Donnerstag war kulturell und persönlich sehr bereichernd. Am Vormittag erhielten wir eine

Stadtführung durch das wunderschöne Krakau und am Nachmittag folgte eines der eindrücklichsten Erlebnisse der Woche: ein Gespräch mit einer Zeitzeugin. Sie war kurzfristig aus Warschau angereist, weil die ursprünglich eingeladene Person krankheitsbedingt ausfiel. Offen und ehrlich sprach sie über ihre Vergangenheit und wir konnten ihr viele Fragen stellen. Diese Begegnung war bewegend und schuf eine ganz besondere Nähe zur Geschichte. Am Abend aßen wir gemeinsam in einem jüdischen Restaurant – ein stimmungsvoller Abschluss, bei dem wir auch gemeinsam lachen und die besondere Atmosphäre mit einem Klezmerkonzert genießen konnten.

Am Freitag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Die Woche war wie im Flug vergangen. Wir mussten viel laufen, es war emotional, anstrengend – körperlich wie geistig. Und doch sind wir uns alle einig: Es hat sich gelohnt. Es war wichtig. Viele von uns haben gesagt, dass man die Geschichte nicht wirklich begreifen kann, wenn man sie nur in Büchern liest. Man muss sie erleben, fühlen und sehen. Und genau das durften wir in dieser Woche. Neben den ernsten Momenten gab es aber auch viele schöne, lustige und verbindende Erlebnisse, die uns als Gruppe enger zusammengeschweißt haben. Diese Fahrt eine Erfahrung die bleibt.

Text: Amelie

Imo in Kenya!

0 webworker

Hello, I’m Imogen and I’m in th 9th grade at the Klosterschule Roßleben and currently on an exchange at Brookhouse School in Nairobi, Kenya. I’ll be spending a total of four weeks here. I’m really enjoying my time here and I’ve already learned a lot. I’ll be taking home incredible memories and friendships.

I’m boarding from Monday to Friday and I spend the weekends with my host family. They live here in Nairobi in a beautiful apartment. They gave me a large room with my own balcony, where I have a beautiful view. They welcomed me warmly, and I feel like I’m a part of their family. Thanks to my host family, I’ve been able to truly experience Kenyan culture. They showed me around their beautiful country and shared their home with me. I’ve enjoyed staying with them on the weekends. Their helper makes delicious, traditional Kenyan food, and she has taught me a few dishes. I have eaten so much chapati and ugali that I can’t eat a dish without them now.

The school is also going well, and the girls I share a room with are open and helpful. The teachers are very open-minded and include me in their lessons. This week, there are exams every day for all year groups. I’m using this time to do my own work from home. I even took one exam, in German. It wasn’t challenging for me, but it tested my knowledge. I’ve been enjoying every single minute of my school and boarding experience at Brookhouse.

The students here are social on a different level; they’re very interested and open-minded, and they really inspired me.

What I like about this school is the house system. All students are divided into four houses: Amboseli, Tsavo, Samburu, or Mara. These houses compete against each other in various competitions. On my first Friday here, I saw all four houses perform a play inspired by the theme „A song that can change everything.“ My house, Amboseli, and I won second place! This house system they have is very beneficial. It makes the different year groups interact and make broader connections.

The school is very beautiful, and what shocked me were the animals that roam freely around campus. There are papios, geese, goats and peacocks. I’ve also seen many animals outside of school, at the National Park and at different conservatory’s. At the Ol Pejeta Conservatory in Nanyuki, I saw zebras, elephants and I even petted and fed a blind rhino. At the Giraffe Centre in Nairobi, I got to feed giraffes, which was a wonderful experience.
I like it here so much that I don’t want to leave Nairobi. It’s the people who make a country and I find that the people I got to meet here have made this experience, one I won’t ever forget. They are the ones that made it so enjoyable, I will be forever grateful for the people.

Time has gone by quickly, and I can’t describe in words how thankful I am that I got to do this exchange. The memories I have made are unforgettable. Kenya will always be a part of me.