Astronomieabend unter eisigem Himmel

0 Rene Lehnert

Am frühen Abend, bei eisigen Temperaturen, fanden sich einige tapfere Schülerinnen und Schüler der 10. und 12. Klasse zu einem besonderen Erlebnis ein: Astronomie live unter freiem Himmel.

Auf dem Beobachtungsplan stand zunächst die Mondsichel, bei der die Krater durch den schrägen Lichteinfall besonders eindrucksvoll zur Geltung kamen. Anschließend richteten sich die Blicke zu den Planeten Saturn und Jupiter. Der Ringplanet zeigte dabei eine derzeit seltene Besonderheit: Die Ringe waren nahezu von der Kante aus zu sehen – ein faszinierender Anblick. Auf Jupiter ließen sich deutlich die markanten Wolkenstreifen sowie mehrere seiner Monde erkennen.

Besonders gespannt erwartete man den Blick in ein Sternentstehungsgebiet im Sternbild Orion – begleitet von vielen leisen und lauten „Ooohs“ und „Aaaahs“. Als großer Vorteil erwies sich hierbei, dass neben dem visuellen Spiegelteleskop Herr Ziehme zusätzlich eine spezielle Kamera einsetzte. So konnten Fotos der beobachteten Objekte erstellt werden, was einen spannenden Vergleich zwischen dem Gesehenen mit dem Auge und den Aufnahmen ermöglichte – und half zu verstehen, was man eigentlich gerade betrachtete.

Auch ohne technische Hilfsmittel beeindruckte der klare Winterhimmel: Zu sehen waren die typischen Wintersternbilder wie Orion, Stier, Großer und Kleiner Hund, die Zwillinge, Großer und Kleiner Bär (Wagen) sowie Kassiopeia. Hinzu kamen die offenen Sternhaufen der Plejaden, Hyaden und der Doppelsternhaufen im Perseus. Den krönenden Abschluss bildete schließlich der Blick hinaus in die Weiten des Universums – zu fernen Galaxien.

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