Justus holt für uns den Sieg bei der 2. Runde des Vorlesewettbewerbes

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In der Stadtbibliothek Sondershausen fand kürzlich die zweite Runde des diesjährigen Vorlesewettbewerbs statt – ein spannendes Ereignis für alle Bücherfreunde und Nachwuchstalente der Region.
Justus Lehnert (12 Jahre), stolzer Gewinner des ersten Platzes in der Schulrunde an der Klosterschule Roßleben, trat nun gegen weitere Siegerinnen und Sieger aus anderen Schulen des Kyffhäuserkreises an. Die Atmosphäre in der Bibliothek war lebendig und voller Vorfreude, als die jungen Leserinnen und Leser ihr Können unter Beweis stellten.
Der Vorlesewettbewerb bietet nicht nur eine Bühne für literarisches Talent, sondern fördert auch die Freude am Lesen und stärkt das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden. Justus beeindruckte mit seiner lebendigen Interpretation und seinem sicheren Vortrag – ein Beweis für die intensive Vorbereitung und seine Leidenschaft für Bücher.
Mit seinem Erfolg in der zweiten Runde vertritt Justus nun die Klosterschule Roßleben und den gesamten Kyffhäuserkreis beim Bezirksentscheid in Nordhausen, in der dritten Runde des Wettbewerbs. Dieser nächste Schritt ist eine besondere Auszeichnung und eine große Chance, sich auf der nächsthöheren Ebene mit anderen Vorlesetalenten zu messen.
Die zweite Runde in der Stadtbibliothek ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Bezirksentscheid und zeigt, wie engagiert und vielfältig die Lesekultur in unserer Region ist. Wir sind gespannt, wie es für Justus und die anderen Teilnehmer weitergeht und freuen uns auf viele weitere spannende Lesemomente!

Skikurs

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Der Sportkurs der 11. und 12. Klasse der Klosterschule Rosleben verbrachte eine sechstägige Alpinskifahrt im italienischen Vals nahe Brixen.
Bei zunächst strahlendem Sonnenschein und perfekten Pistenbedingungen konnten alle ihr Können verbessern, bevor in den letzten Tagen dichter Nebel und Schneefall für echte Wintersport-Herausforderungen sorgten.
Erschöpft, aber glücklich und vor allem unverletzt kehrten alle Schülerinnen und Schüler mit vielen sportlichen und gemeinschaftlichen Erlebnissen im Gepäck zurück.

Projekttag Verkehrssicherheit

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An der Klosterschule Roßleben fand in dieser Woche ein ganztägiger Projekttag zur Verkehrssicherheit für die Klassenstufen 11 und 12 statt. Insgesamt 96 Schülerinnen und Schüler nahmen teil. Organisiert und durchgeführt wurde der Tag von unserem externen Partner, der Verkehrswacht.

Statt getrennt in Theorie und Praxis zu arbeiten, durchliefen die Jugendlichen in einem rollenden Stationsbetrieb verschiedene Einheiten. Dabei vermittelten erfahrene Experten praxisnah wichtige Inhalte zu Themen wie:

  • Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
  • Verkehrsunfälle und ihre Folgen
  • Risikofaktor Mensch
  • Ablenkung im Straßenverkehr

Zwischen den Theorieimpulsen konnten die Schülerinnen und Schüler direkt selbst aktiv werden. Ob beim Rauschbrillenparcours, mit VR-Brillen, am Agility Board oder an den Brems-, Motorrad-, Umschlags- und E-Scooter-Simulatoren – überall wurde erlebbar, wie schnell Grenzen erreicht werden und wie wichtig verantwortungsvolles Handeln ist.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ersten Hilfe: Im Spiegelsaal trainierten die Jugendlichen, wie man im Ernstfall beherzt eingreifen und wirksam helfen kann.

Der Projekttag machte eindrucksvoll deutlich, dass Verkehrssicherheit jeden betrifft. Die abwechslungsreiche Kombination aus Theorie, praktischen Übungen und Simulationen hinterließ bleibende Eindrücke – und schärfte das Bewusstsein der Oberstufenschüler für Sicherheit im Alltag.

Ein herzlicher Dank gilt der Verkehrswacht sowie allen Beteiligten, die diesen wertvollen Projekttag möglich gemacht haben.

Kletterkurs der 11. Klasse – Hoch hinaus in jeder Hinsicht!

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Vom 23. bis 27. Juni 2025 stand für 15 Schüler:innen der 11. Klasse der Klosterschule Roßleben nicht der gewohnte Unterricht auf dem Stundenplan, sondern das Abenteuer Klettern – mit allem, was dazu gehört: Technik, Mut, Muskelkater und jede Menge Teamgeist. Begleitet wurden sie von Frau Steller und Frau Cunert, die gemeinsam mit den Jugendlichen eine unvergessliche Kursfahrt organisierten.

Theorie trifft Praxis – der Start in Roßleben

Los ging es am Montag mit einer intensiven Einführung in der Turnhalle der Klosterschule. An fünf Stationen konnten die Schüler:innen grundlegende Klettertechniken, Knotenkunde, Sicherung und das Abseilen üben. Schülervorträge und praktische Übungen legten das Fundament für die bevorstehenden Herausforderungen am echten Fels.

Sangerhausen & Ilmenau – Felswand statt Klassenwand

Am Dienstag wurde es ernst: Der Kletterfelsen in Sangerhausen bot die perfekte Kulisse, um das Gelernte in der Praxis zu testen. Ob Toprope oder erste Schritte im Vorstieg – die Gruppe wuchs über sich hinaus. Nach dem ersten Outdoor-Klettertag ging es weiter zur Jugendherberge nach Ilmenau, die für den Rest der Woche als Basislager diente.

Der Mittwoch führte die Gruppe in einen Steinbruch nahe Ilmenau – mit beeindruckenden Routen, echtem Felsgefühl und viel Überwindung. Zur Abkühlung nach dem Klettereinsatz ging es direkt ins Schwimmbad.

Der Geierfelsen ruft – und das Gipfelbuch auch

Ein echtes Highlight war der Donnerstag mit dem Aufstieg am sagenumwobenen Geierfelsen bei Gehlberg. Drei anspruchsvolle Routen forderten Technik, Kraft und Nerven. Wer es schaffte, durfte sich ins Gipfelbuch eintragen – ein Moment voller Stolz. Am Nachmittag bot das Ilmenauer Schwimmbad noch einmal Erholung, bevor der Abend mit Spielen, Gesprächen und Gemeinschaft ausklang.

Abschluss in Weimar – Halle, Boulder & Höhenangst

Zum Finale ging es am Freitag in die Kletterhalle nach Weimar. Für viele war das Indoor-Klettern überraschend herausfordernd. Dennoch zeigte sich, dass das in der Woche Gelernte Früchte getragen hatte – ob beim Klettern im Vorstieg, im Toprope oder beim Bouldern. Besonders die Kletterwand mit Überhang war für einige ein echter Endgegner – der mutig bezwungen wurde.

Fazit: Über sich hinauswachsen

Die Kletterwoche war weit mehr als eine sportliche Herausforderung. Sie war ein Erlebnis in Gemeinschaft, eine Woche des Wachsens, Vertrauens und der Überwindung. Oder wie es eine Teilnehmerin zusammenfasste:

„Klettern ist mehr als Sport – es ist Überwindung, Vertrauen und echtes Abenteuer.“

Hamlet im Innenhof – moderne Inszenierung mit starker Ensembleleistung

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Am Samstagabend brachte der DG-Kurs der 10. Klasse der Klosterschule Roßleben Shakespeares Hamlet auf die Bühne – als Abschluss des ersten Tages „Kultur im Kloster“. Gespielt wurde im Innenhof der Schule, bei sonnigem Wetter und in offener Atmosphäre. Die Leitung lag bei Frau Plöger, die mit ihrem Ensemble eine moderne, reduzierte Inszenierung des Klassikers erarbeitete. Mehrere kurzfristige Ausfälle der Besetzung waren ebenso eine Herausforderung wie die Akustik des Innenhofs. Mit hohem Einsatz und sichtbarer Spielfreude zeigte die Gruppe eine sehenswerte Erstaufführung des Shakespeare Klassikers und setzte nach dem Picknickkonzert im Park und dem Sommerkonzert der Musikakademie ein weiteres Highlight.

In der Titelrolle sprang Florian kurzfristig für die verletzte Hauptdarstellerin ein. Obwohl er den Text nicht mehr auswendig lernen konnte, gelang ihm – unterstützt durch das Skript – eine beeindruckende Darstellung. Mit starker Bühnenpräsenz und sicherem Gespür für die Figur überzeugte er das Publikum.

Auch die übrigen Rollen wurden mit spürbarem Einsatz gespielt: Herr Killisch zeigte als Claudius eine klare, kraftvolle Interpretation, obgleich auch er erst am Mittag seinen Auftritt zugesagt hatte. Johanna verkörperte Gertrude mit viel Feingefühl, Richard verlieh dem Geist eine eindrucksvolle Ruhe und Tiefe. Charlotte als Hamlets bester Freund Horatio war, wie auch alle anderen, überzeugend in ihrer Rolle.

Die moderne Umsetzung verzichtete bewusst auf aufwendige Kulissen oder Kostüme, der Innenhof mit Empore und dem darunter liegenden Säulengang sowie seinen Beeten lieferte den passenden Hintergrund zu den ausgewählten Szenen. Der Fokus lag ganz auf Sprache, Ausdruck und Körperspiel – und gerade das machte die Wirkung der Aufführung aus. Trotz kurzfristiger Umbesetzungen wirkte das Spiel konzentriert, sicher und geschlossen.

Mit dieser Hamlet-Inszenierung setzte die Klosterschule durch das Engagement von Frau Plöger ein starkes Zeichen für lebendiges Schultheater – mutig, zeitgemäß und mit großer Ausdruckskraft. Ein würdiger Abschluss eines besonderen Tages.

Roßleben 2035

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Drei Monate sind seit unserer großen Zukunftskonferenz unter dem Motto ‚Roßleben 2035 – Mit Geschichte in die Zukunft‘ ins Land gegangen – drei Monate, in denen die 19 Arbeitsgruppen an ihren Projekten getüftelt, neue Ideen entwickelt und manche alte verworfen haben. Am vergangenen Samstag traf man sich dann wieder in der Schule, um gemeinsam Zwischenbilanz zu ziehen. Einmal mehr wurde deutlich, wieviel Entwicklungspotential auch nach 471 Jahren noch in der Klosterschule schlummert: Die Zuhörerinnen und Zuhörer erhielten Einblick in die ganze Bandbreite der aktuellen Projekte, von der Campusentwicklung – hier wurde ein beeindruckender neuer Masterplan zur Diskussion gestellt – bis hin zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und zur Kooperation mit lokalen Vereinen. Nach der morgendlichen Präsentations- und Feedbackrunde bestand am frühen Nachmittag die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Gruppen und zur Verfeinerung der eigenen Konzepte und Pläne. Abschließend wurden im Plenum die konkreten Arbeitsschritte für die kommenden Monate vorgestellt. Während uns manche Projekte noch über mehrere Jahre hinweg beschäftigen werden, lassen sich andere praktisch sofort umsetzen. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind herzlich eingeladen, sich in die Schulentwicklung einzubringen – in welchem Bereich, in welcher Form und in welchem Umfang auch immer. Im Rahmen des Tages der Offenen Tür am 27. September 2025 werden alle Projekte der Öffentlichkeit präsentiert.

Erklärung der Schulleitung zur Gedenkveranstaltung „Gedenken und Erinnern: Frauen im Widerstand“ (26. März 2025)

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Bei der Vorbereitung unserer Gedenkveranstaltung‚ Gedenken und Erinnern: Frauen im Widerstand ist es uns nicht gelungen, zu jedem Zeitpunkt die nötige Sensibilität zu wahren. Dies bedauern wir zutiefst, und hierfür möchten wir uns aufrichtig entschuldigen.

Im Ankündigungs-Flyer wurde der ranghohe Wehrmachtsoffizier Erwin von Witzleben (1881-1944) auf eine bildliche Stufe mit der jüdischen Widerstandskämpferin Hildegard Loewy (1922-1943) gestellt. Hierfür entschuldigen wir uns in aller Form. Unsere einzige Intention war es, den Widerstand gegen das Hitlerregime in seiner Bandbreite und seinen inneren Widersprüchen abzubilden.

In den 20er-Jahren besuchte eine Reihe von Schülern Roßleben, die sich während der NS-Diktatur dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus anschlossen und sich an dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 beteiligten. Erwin von Witzleben war ein Mitglied der Stifterfamilie und Widerständler. Nicht nur vor diesem Hintergrund ist es unser Anliegen als Schulleitung, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass wir alle in der Verantwortung stehen.

Gerade in diesen Zeiten und vor dem Hintergrund der politischen Situation in Thüringen müssen wir wachsam bleiben, damit sich die Geschichte Deutschlands zwischen 1933 und 1945 nie wiederholt. Dies ist auch tief verankert in unserer pädagogischen Praxis und stets Ziel unserer Diskussions- und Lehrveranstaltungen. Seit vielen Jahren arbeiten wir hierzu u.a. eng mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zusammen.

Auch wir als Verantwortliche der Schule möchten stets dazulernen und in den offenen Dialog treten, denn dies ist ein Grundbaustein unseres Selbstverständnisses als Bildungsinstitution.

Die Schulleitung der Klosterschule Roßleben

Mutige Mädchen

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Beim diesjährigen Ausflug zur Ökologiestation Sangerhausen Anfang März 2025, ein Ort mit vielen lehrreichen Themengebieten, zeigten sich besonders die Mädchen der Klasse 5a als mutige Vorreiter. Herr Seeber erklärte und zeigte den Schülerinnen und Schülern an lebenden Tieren Sinnesorgane, Überlebensstrategien, Fressverhalten, Tarnverhalten und Artenmerkmale. Ergänzend zu den Unterrichtsthemen „Sinne“ und „Besondere Sinne von Tieren“ sowie „Merkmale von Wirbeltieren und wirbellosen Tieren“, bekamen die Schüler, vor allem eines: direkten Körperkontakt. Es gehört schon einiges an Mut dazu, eine hungrige Würgeschlange um den Hals zu tragen, welche schon drei Monate gefastet hat. Auch mit der Schnelligkeit einer Riesenschabe hat so mancher nicht gerechnet, als sie flinken Fußes den Arm hochgekrabbelt war. Das viele Tiere, wie die Gespenstschrecken, nur ihre Tarnung als Überlebensstrategie nutzen, erstaunte viele Schüler und nahm ein wenig die Scheu vor diesen außergewöhnlichen Tieren. 

Im zweiten Projektteil konnte jeder Schüler sein eigenes Kräutersalz herstellen und zu Hause präsentieren. 

Selbst die Pausen wurden ausgiebig genutzt, denn die Ökologiestation hat noch viele interessante Exponate, Rätsel und Anschauungsobjekte zu bieten.

Wir bedanken uns für die bereichernde Kooperation mit der Ökologiestation und für die Unterstützung dieses Projektes durch den Förderverein unsrer Schule.

A CHAIR AND YOU EIN STUHLPROJEKT DER GRUNDKURSE KUNST 12–2024/25

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Der Titel des Projektes stammt von einer Ausstellung, welche im vergangenen Jahr im Grassimuseum Leipzig gezeigt wurde. Kuratiert vom bekannten amerikanischen Künstler Robert Wilson (geb. 1941) waren dort zahlreiche, künstlerisch verfremdete und gestaltete Stühle zu sehen, welche Wilson in 4 Räumen thematisch eindrucksvoll inszenierte.

Mit den beiden Grundkurse Kunst 12 besuchten wir Anfang des Schuljahres diese Ausstellung im Grassimuseum, welches in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feierte. Die Begeisterung war groß und so entstand rasch die Idee, ein gemeinsames Projekt mit dem Thema „Stuhl“ als Kunstobjekt im ersten Halbjahr zu realisieren. Dafür standen zahlreiche ausrangierte Schulstühle als Rohmaterial zur Verfügung. Thematisch gab es keine Vorgaben, Ideen mussten zunächst individuell entwickelt und in ein Konzept gebracht werden. Ziel war es, die einstigen Gebrauchsobjekte zu verwandeln, um ihnen eine neue „Identität“, „Aussage“ oder „Botschaft“ zu geben. Die Schüler konnten bei der Umsetzung einzeln oder auch in kleineren Gruppen zusammenarbeiten. Entstanden sind insgesamt 23 Stuhlobjekte, welche in dieser Teilausstellung bildhaft und für kurze Zeit zur Zukunftskonferenz Mitte Februar auch real präsentiert werden. Inwieweit einige von Ihnen danach temporär oder dauerhaft einen Platz in unserer Schule finden werden, kann und soll an dieser Stelle offen bleiben.

Herzlicher Dank an den Arbeitskreis Küche

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Zum Jahresende möchten wir uns – im Namen von Frau Jannke, Herrn Bartsch und dem gesamten Küchenteam – ganz herzlich bei allen Mitwirkenden im Arbeitskreis Küche bedanken. Eure engagierte Mitarbeit und das konstruktive Feedback sind von unschätzbarem Wert für die Gemeinschaftsverpflegung an der Klosterschule Roßleben.

Der Arbeitskreis Küche bildet eine wichtige Verbindung zwischen den Schülerinnen und Schülern und unserer Küche. Dank eurer Ideen und Anregungen können wir unseren Service und die Qualität unserer Angebote kontinuierlich verbessern und gezielt auf die Wünsche der Schulgemeinschaft eingehen.

Wir schätzen die angenehme Zusammenarbeit sehr und freuen uns darauf, diesen wertvollen Austausch auch im kommenden Jahr fortzusetzen. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Engagement!