Begrüßung der neuen Präfekten „Food and Future“ im Arbeitskreis „Verpflegung“
0Monique Ghandour
Unser Küchenleiter Herr Bartsch sowie Frau Schulz und Frau Sonnefeld als Verpflegungskoordinatorinnen treffen sich regelmäßig mit engagierten Schülerinnen und Schülern in einem Arbeitskreis, um Feedback zum Essenangebot in der Schul- und Internatsverpflegung aus der Schülerschaft zu sammeln und verschiedene Projekte zum Thema Ernährung anzustoßen. So auch wieder am 26.03.2026.
Neben dem Schulsprecher Konrad Jüttner und Vertretern der unteren und oberen Klassenstufen kamen auch die im Internat neu gewählten Präfekten „Food and Future“ als Teil dieser Gruppe.
Erst im März fand im Internat wieder die Wahl zu diesem Amt statt. Richard von Stünzner und Madalena Young de la Cerda Tavares wurden von den Internatsschülern als Präfekten gewählt und konnten bereits wertvolle Rückmeldungen aus der Internatsgemeinschaft geben und eigene Ideen in den Arbeitskreis einbringen.
So stieß beispielsweise der Vorschlag von Madalena, die Fußballweltmeisterschaft in den Speiseplan im kommenden Juni einzubauen, auf Begeisterung und wir arbeiten gemeinsam in kleinen Gruppen an der Umsetzung dieser Idee. Lasst euch überraschen!
Rückblick auf das Jahr 2025
0Monique Ghandour
Auch das Jahr 2025 stand in der Klosterschule Roßleben wieder ganz im Zeichen einer noch bewussteren, gesünderen und nachhaltigeren Ernährung. Die Bedeutung der Schul- und Internatsverpflegung hat im Laufe der vergangenen Jahre spürbar zugenommen – nicht nur als Versorgungsthema, sondern als zentraler Bestandteil unseres pädagogischen Alltags.
Frische, Vielfalt und Qualität
Unsere Küche hat sich 2025 erneut als Herzstück des Schullebens gezeigt, wo ein Großteil unserer Schüler und Mitarbeiter zusammenkommen. Unser Küchenteam bereitet täglich frische, ausgewogene Mahlzeiten zu – mit einem klaren Fokus auf regionale Zutaten und saisonale Produkte. Aus dem schuleigenen Gewächshaus und unserem „kleinen Weinberg“ erhielt das Angebot an gesunder Kost zusätzlichen Beistand. Im Rahmen des Punktes „Nachhaltigkeit“ unterstützen die Schüler der Round Square Gilde unseren Gärtner beim Anbau des Gemüses für die Schulverpflegung.
Engagement für eine gesunde Ernährung wird wieder ausgezeichnet
Unter der Leitung unseres engagierten Küchenteams wurde im Juni 2025 die Re-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) durchgeführt. Nach einem bereits beeindruckenden Ergebnis von 96% bei der Erstzertifizierung im Jahr 2023 konnte die hervorragende Qualität der Verpflegung der Klosterschule Roßleben erneut bestätigt werden. Bei dem durch geführten Audit blieben wir beanstandungsfrei – ein Beleg für die hervorragende Arbeit und Sorgfalt unseres Teams, das täglich für Qualität, Geschmack und hygienische Standards sorgt.
Eröffnung des neuen Schuljahres mit gemeinsamem Mittagessen im Klassenverband
Am ersten Schultag des neuen Schuljahres lud die Küche alle Klassenstufen zum gemeinsamen Mittagessen ein und präsentierte ein weites Angebot aus unserer Schulspeisung in Büffetform. Somit hatten auch die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft die Möglichkeit, die vielfältige und ausgewogene, nach DGE-Standards zertifizierte Verpflegung kennenzulernen.
Gesunde Küche begeistert beim Tag der offenen Tür 2025 auf der Schlemmermeile
Ein echtes Highlight beim Tag der offenen Tür an der Klosterschule Roßleben war auch in diesem Jahr wieder der Stand des Küchenteams auf der „Schlemmermeile“. Während sich Gäste über das Schulangebot informierten, Experimente ausprobierten oder sportliche Aktivitäten erlebten, bot die Schlemmermeile den perfekten Ort für eine entspannte Pause. Mit unserem selbst hergestellten Gemüsebratling mit Kartoffelecken und Sauerrahm konnten sich unsere Besucher ein Bild vom Angebot unserer Mittagsverpflegung machen. Die Resonanz war fast ausschließlich positiv.
Ein Tag an der Universität: Unser 11. Jahrgang beim „Tag der Pharmazie“ in Jena
0Monique Ghandour
Am vergangenen Mittwoch war es endlich so weit: Unser 11. Jahrgang hatte die Gelegenheit, einen spannenden und abwechslungsreichen Tag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu verbringen. Im Rahmen der Berufsorientierung ist dieser Universitätstag ein wichtiger Baustein, um unseren Schülerinnen und Schülern (SuS) Einblicke in mögliche Studien- und Berufsfelder nach der Schulzeit zu geben.
Bereits um 7:30 Uhr starteten wir mit dem Bus in Richtung Jena. Für viele begann damit nicht nur ein Ausflug, sondern ein erster intensiver Kontakt mit dem Universitätsleben. Besonders erfreulich: Die gesamten Kosten für diesen Tag wurden vom Verband der Pharmazeuten übernommen, sodass die Teilnahme für alle kostenfrei möglich war.
Am Carl-Zeiss-Campus angekommen, erwartete uns ein vielseitiges Programm rund um das Thema Pharmazie. Nach einer Begrüßung im Hörsaal erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in das Studium der Pharmazie sowie in die vielfältigen Aufgabenbereiche von Apothekerinnen und Apothekern. In Vorträgen wurde unter anderem gezeigt, wie aus Heilpflanzen lebensrettende Medikamente entstehen und welche Rolle Pharmazie in unserem Alltag spielt.
Im Anschluss konnten die SuS im Foyer selbst aktiv werden: Praktische Versuche und Informationsstände luden dazu ein, das zuvor Gehörte direkt auszuprobieren und zu vertiefen. Diese Mischung aus Theorie und Praxis machte den Tag besonders anschaulich und lebendig.
Natürlich durfte auch das typische „Uni-Feeling“ nicht fehlen: Die gemeinsame Mittagspause verbrachten wir in der Mensa am Ernst-Abbe-Platz – ein echtes Highlight für viele, die so den studentischen Alltag hautnah erleben konnten.
Am Nachmittag rundeten weitere Vorträge und ein Diskussionsforum den Tag ab. Hier wurde deutlich, wie vielfältig die Pharmazie ist und welche unterschiedlichen beruflichen Wege sie eröffnet.
Auch wenn nicht alle Schülerinnen und Schüler später einmal Pharmazie studieren werden, bot dieser Tag eine wertvolle Gelegenheit, Universitätsluft zu schnuppern, neue Perspektiven kennenzulernen und sich ein Stück weit auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten.
Gegen 16:00 Uhr traten wir schließlich die Rückfahrt an – mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und vielleicht auch ersten Ideen für die eigene Zukunft im Gepäck.
Justus holt für uns den Sieg bei der 2. Runde des Vorlesewettbewerbes
0Monique Ghandour
In der Stadtbibliothek Sondershausen fand kürzlich die zweite Runde des diesjährigen Vorlesewettbewerbs statt – ein spannendes Ereignis für alle Bücherfreunde und Nachwuchstalente der Region. Justus Lehnert (12 Jahre), stolzer Gewinner des ersten Platzes in der Schulrunde an der Klosterschule Roßleben, trat nun gegen weitere Siegerinnen und Sieger aus anderen Schulen des Kyffhäuserkreises an. Die Atmosphäre in der Bibliothek war lebendig und voller Vorfreude, als die jungen Leserinnen und Leser ihr Können unter Beweis stellten. Der Vorlesewettbewerb bietet nicht nur eine Bühne für literarisches Talent, sondern fördert auch die Freude am Lesen und stärkt das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden. Justus beeindruckte mit seiner lebendigen Interpretation und seinem sicheren Vortrag – ein Beweis für die intensive Vorbereitung und seine Leidenschaft für Bücher. Mit seinem Erfolg in der zweiten Runde vertritt Justus nun die Klosterschule Roßleben und den gesamten Kyffhäuserkreis beim Bezirksentscheid in Nordhausen, in der dritten Runde des Wettbewerbs. Dieser nächste Schritt ist eine besondere Auszeichnung und eine große Chance, sich auf der nächsthöheren Ebene mit anderen Vorlesetalenten zu messen. Die zweite Runde in der Stadtbibliothek ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Bezirksentscheid und zeigt, wie engagiert und vielfältig die Lesekultur in unserer Region ist. Wir sind gespannt, wie es für Justus und die anderen Teilnehmer weitergeht und freuen uns auf viele weitere spannende Lesemomente!
Skikurs
0Monique Ghandour
Der Sportkurs der 11. und 12. Klasse der Klosterschule Rosleben verbrachte eine sechstägige Alpinskifahrt im italienischen Vals nahe Brixen. Bei zunächst strahlendem Sonnenschein und perfekten Pistenbedingungen konnten alle ihr Können verbessern, bevor in den letzten Tagen dichter Nebel und Schneefall für echte Wintersport-Herausforderungen sorgten. Erschöpft, aber glücklich und vor allem unverletzt kehrten alle Schülerinnen und Schüler mit vielen sportlichen und gemeinschaftlichen Erlebnissen im Gepäck zurück.
Projekttag Verkehrssicherheit
0Monique Ghandour
An der Klosterschule Roßleben fand in dieser Woche ein ganztägiger Projekttag zur Verkehrssicherheit für die Klassenstufen 11 und 12 statt. Insgesamt 96 Schülerinnen und Schüler nahmen teil. Organisiert und durchgeführt wurde der Tag von unserem externen Partner, der Verkehrswacht.
Statt getrennt in Theorie und Praxis zu arbeiten, durchliefen die Jugendlichen in einem rollenden Stationsbetrieb verschiedene Einheiten. Dabei vermittelten erfahrene Experten praxisnah wichtige Inhalte zu Themen wie:
Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
Verkehrsunfälle und ihre Folgen
Risikofaktor Mensch
Ablenkung im Straßenverkehr
Zwischen den Theorieimpulsen konnten die Schülerinnen und Schüler direkt selbst aktiv werden. Ob beim Rauschbrillenparcours, mit VR-Brillen, am Agility Board oder an den Brems-, Motorrad-, Umschlags- und E-Scooter-Simulatoren – überall wurde erlebbar, wie schnell Grenzen erreicht werden und wie wichtig verantwortungsvolles Handeln ist.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ersten Hilfe: Im Spiegelsaal trainierten die Jugendlichen, wie man im Ernstfall beherzt eingreifen und wirksam helfen kann.
Der Projekttag machte eindrucksvoll deutlich, dass Verkehrssicherheit jeden betrifft. Die abwechslungsreiche Kombination aus Theorie, praktischen Übungen und Simulationen hinterließ bleibende Eindrücke – und schärfte das Bewusstsein der Oberstufenschüler für Sicherheit im Alltag.
Ein herzlicher Dank gilt der Verkehrswacht sowie allen Beteiligten, die diesen wertvollen Projekttag möglich gemacht haben.
Kletterkurs der 11. Klasse – Hoch hinaus in jeder Hinsicht!
0Monique Ghandour
Vom 23. bis 27. Juni 2025 stand für 15 Schüler:innen der 11. Klasse der Klosterschule Roßleben nicht der gewohnte Unterricht auf dem Stundenplan, sondern das Abenteuer Klettern – mit allem, was dazu gehört: Technik, Mut, Muskelkater und jede Menge Teamgeist. Begleitet wurden sie von Frau Steller und Frau Cunert, die gemeinsam mit den Jugendlichen eine unvergessliche Kursfahrt organisierten.
Theorie trifft Praxis – der Start in Roßleben
Los ging es am Montag mit einer intensiven Einführung in der Turnhalle der Klosterschule. An fünf Stationen konnten die Schüler:innen grundlegende Klettertechniken, Knotenkunde, Sicherung und das Abseilen üben. Schülervorträge und praktische Übungen legten das Fundament für die bevorstehenden Herausforderungen am echten Fels.
Am Dienstag wurde es ernst: Der Kletterfelsen in Sangerhausen bot die perfekte Kulisse, um das Gelernte in der Praxis zu testen. Ob Toprope oder erste Schritte im Vorstieg – die Gruppe wuchs über sich hinaus. Nach dem ersten Outdoor-Klettertag ging es weiter zur Jugendherberge nach Ilmenau, die für den Rest der Woche als Basislager diente.
Der Mittwoch führte die Gruppe in einen Steinbruch nahe Ilmenau – mit beeindruckenden Routen, echtem Felsgefühl und viel Überwindung. Zur Abkühlung nach dem Klettereinsatz ging es direkt ins Schwimmbad.
Der Geierfelsen ruft – und das Gipfelbuch auch
Ein echtes Highlight war der Donnerstag mit dem Aufstieg am sagenumwobenen Geierfelsen bei Gehlberg. Drei anspruchsvolle Routen forderten Technik, Kraft und Nerven. Wer es schaffte, durfte sich ins Gipfelbuch eintragen – ein Moment voller Stolz. Am Nachmittag bot das Ilmenauer Schwimmbad noch einmal Erholung, bevor der Abend mit Spielen, Gesprächen und Gemeinschaft ausklang.
Abschluss in Weimar – Halle, Boulder & Höhenangst
Zum Finale ging es am Freitag in die Kletterhalle nach Weimar. Für viele war das Indoor-Klettern überraschend herausfordernd. Dennoch zeigte sich, dass das in der Woche Gelernte Früchte getragen hatte – ob beim Klettern im Vorstieg, im Toprope oder beim Bouldern. Besonders die Kletterwand mit Überhang war für einige ein echter Endgegner – der mutig bezwungen wurde.
Fazit: Über sich hinauswachsen
Die Kletterwoche war weit mehr als eine sportliche Herausforderung. Sie war ein Erlebnis in Gemeinschaft, eine Woche des Wachsens, Vertrauens und der Überwindung. Oder wie es eine Teilnehmerin zusammenfasste:
„Klettern ist mehr als Sport – es ist Überwindung, Vertrauen und echtes Abenteuer.“
Hamlet im Innenhof – moderne Inszenierung mit starker Ensembleleistung
0Monique Ghandour
Am Samstagabend brachte der DG-Kurs der 10. Klasse der Klosterschule Roßleben Shakespeares Hamlet auf die Bühne – als Abschluss des ersten Tages „Kultur im Kloster“. Gespielt wurde im Innenhof der Schule, bei sonnigem Wetter und in offener Atmosphäre. Die Leitung lag bei Frau Plöger, die mit ihrem Ensemble eine moderne, reduzierte Inszenierung des Klassikers erarbeitete. Mehrere kurzfristige Ausfälle der Besetzung waren ebenso eine Herausforderung wie die Akustik des Innenhofs. Mit hohem Einsatz und sichtbarer Spielfreude zeigte die Gruppe eine sehenswerte Erstaufführung des Shakespeare Klassikers und setzte nach dem Picknickkonzert im Park und dem Sommerkonzert der Musikakademie ein weiteres Highlight.
In der Titelrolle sprang Florian kurzfristig für die verletzte Hauptdarstellerin ein. Obwohl er den Text nicht mehr auswendig lernen konnte, gelang ihm – unterstützt durch das Skript – eine beeindruckende Darstellung. Mit starker Bühnenpräsenz und sicherem Gespür für die Figur überzeugte er das Publikum.
Auch die übrigen Rollen wurden mit spürbarem Einsatz gespielt: Herr Killisch zeigte als Claudius eine klare, kraftvolle Interpretation, obgleich auch er erst am Mittag seinen Auftritt zugesagt hatte. Johanna verkörperte Gertrude mit viel Feingefühl, Richard verlieh dem Geist eine eindrucksvolle Ruhe und Tiefe. Charlotte als Hamlets bester Freund Horatio war, wie auch alle anderen, überzeugend in ihrer Rolle.
Die moderne Umsetzung verzichtete bewusst auf aufwendige Kulissen oder Kostüme, der Innenhof mit Empore und dem darunter liegenden Säulengang sowie seinen Beeten lieferte den passenden Hintergrund zu den ausgewählten Szenen. Der Fokus lag ganz auf Sprache, Ausdruck und Körperspiel – und gerade das machte die Wirkung der Aufführung aus. Trotz kurzfristiger Umbesetzungen wirkte das Spiel konzentriert, sicher und geschlossen.
Mit dieser Hamlet-Inszenierung setzte die Klosterschule durch das Engagement von Frau Plöger ein starkes Zeichen für lebendiges Schultheater – mutig, zeitgemäß und mit großer Ausdruckskraft. Ein würdiger Abschluss eines besonderen Tages.
Roßleben 2035
0Monique Ghandour
Drei Monate sind seit unserer großen Zukunftskonferenz unter dem Motto ‚Roßleben 2035 – Mit Geschichte in die Zukunft‘ ins Land gegangen – drei Monate, in denen die 19 Arbeitsgruppen an ihren Projekten getüftelt, neue Ideen entwickelt und manche alte verworfen haben. Am vergangenen Samstag traf man sich dann wieder in der Schule, um gemeinsam Zwischenbilanz zu ziehen. Einmal mehr wurde deutlich, wieviel Entwicklungspotential auch nach 471 Jahren noch in der Klosterschule schlummert: Die Zuhörerinnen und Zuhörer erhielten Einblick in die ganze Bandbreite der aktuellen Projekte, von der Campusentwicklung – hier wurde ein beeindruckender neuer Masterplan zur Diskussion gestellt – bis hin zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und zur Kooperation mit lokalen Vereinen. Nach der morgendlichen Präsentations- und Feedbackrunde bestand am frühen Nachmittag die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Gruppen und zur Verfeinerung der eigenen Konzepte und Pläne. Abschließend wurden im Plenum die konkreten Arbeitsschritte für die kommenden Monate vorgestellt. Während uns manche Projekte noch über mehrere Jahre hinweg beschäftigen werden, lassen sich andere praktisch sofort umsetzen. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind herzlich eingeladen, sich in die Schulentwicklung einzubringen – in welchem Bereich, in welcher Form und in welchem Umfang auch immer. Im Rahmen des Tages der Offenen Tür am 27. September 2025 werden alle Projekte der Öffentlichkeit präsentiert.
Erklärung der Schulleitung zur Gedenkveranstaltung „Gedenken und Erinnern: Frauen im Widerstand“ (26. März 2025)
0Monique Ghandour
Bei der Vorbereitung unserer Gedenkveranstaltung‚ Gedenken und Erinnern: Frauen im Widerstand ist es uns nicht gelungen, zu jedem Zeitpunkt die nötige Sensibilität zu wahren. Dies bedauern wir zutiefst, und hierfür möchten wir uns aufrichtig entschuldigen.
Im Ankündigungs-Flyer wurde der ranghohe Wehrmachtsoffizier Erwin von Witzleben (1881-1944) auf eine bildliche Stufe mit der jüdischen Widerstandskämpferin Hildegard Loewy (1922-1943) gestellt. Hierfür entschuldigen wir uns in aller Form. Unsere einzige Intention war es, den Widerstand gegen das Hitlerregime in seiner Bandbreite und seinen inneren Widersprüchen abzubilden.
In den 20er-Jahren besuchte eine Reihe von Schülern Roßleben, die sich während der NS-Diktatur dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus anschlossen und sich an dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 beteiligten. Erwin von Witzleben war ein Mitglied der Stifterfamilie und Widerständler. Nicht nur vor diesem Hintergrund ist es unser Anliegen als Schulleitung, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass wir alle in der Verantwortung stehen.
Gerade in diesen Zeiten und vor dem Hintergrund der politischen Situation in Thüringen müssen wir wachsam bleiben, damit sich die Geschichte Deutschlands zwischen 1933 und 1945 nie wiederholt. Dies ist auch tief verankert in unserer pädagogischen Praxis und stets Ziel unserer Diskussions- und Lehrveranstaltungen. Seit vielen Jahren arbeiten wir hierzu u.a. eng mit der Stiftung 20. Juli 1944 und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zusammen.
Auch wir als Verantwortliche der Schule möchten stets dazulernen und in den offenen Dialog treten, denn dies ist ein Grundbaustein unseres Selbstverständnisses als Bildungsinstitution.