Die Wochenenden in Roẞleben – Langeweile fehl am Platz

0 Theresa Zingel

Die Wochenenden im Internat unterscheiden sich aktuell zwischen Heimreisewochenenden, also denen, an denen die Internatschülerinnen und -schüler nach Hause fahren müssen und den Internatswochenenden, an denen sie im Internat bleiben. In der Regel findet aller vier Wochen ein Heimreisewochenende statt. Viel lieber bleiben die Internatler allerdings in Roßleben, denn hier wartet auf sie stets ein umfangreiches Programm, das einen guten Ausgleich zur akademischen Arbeit bietet, aber auch Ruhezeiten zur Nachbereitung des Stoffes und die Vorbereitung auf die kommende Woche freihält. Viele Schüler nutzen die Wochenenden, um sich richtig auszupowern, wobei Kanutouren, Fußballspiele oder Rugby sehr beliebt sind. Für Abwechslung soll dabei jedoch stets gesorgt sein und unterschiedliche neue Sportarten werden für alle bereitgehalten: mal wird gefechtet, mal getanzt oder geklettert – Vorschläge, etwas Neues auszuprobieren sind hier stets willkommen. Wer es lieber ruhiger angeht, kann mit den Tutoren backen, Theater spielen oder auf die unterschiedlichsten Arten seiner Kreativität freien Lauf lassen, indem man sich ins Atelier zurückzieht oder seine Fertigkeiten an der Gravurmaschine vertieft. Das waren allerdings nur ein paar wenige Beispiele. Häufig planen die Tutoren mit ihren Schützlingen Ausflüge und fahren in die umliegenden Städte, besuchen Museen oder andere kulturelle Einrichtungen, natürlich immer geknüpft an einen kleinen Bummel durch die Stadt. Durch die hervorragende Lage Roßlebens, sind Orte wie Leipzig, Erfurt, Weimar, Halle oder Magdeburg in Kürze erreicht. Diese Ausflüge sind nicht nur für die Schüler interessant: Roßleben beschäftigt viele Tutoren aus dem Ausland, um das internationale Flair im Internat aufrecht zu halten und den Schülern unterschiedlichste Einblicke in verschiedene Kulturen zu bieten. Dass auf den Korridoren viel Englisch gesprochen wird, ist in Roßleben ganz normal. Damit wird das Gehör geschult und die Angst vorm Sprechen flaut ab. Natürlich verstehen aber auch alle deutsch, falls es einmal komplizierter wird. In einer Sache sind sich jedoch alle einig: Das Gemeinschaftsgefühl in Roßleben ist einmalig. Wer neu ist wird relativ schnell etwas vom „Roßlebener Geist“ hören. „Ein Gefühl, das man so nur von hier kennt“, sagen viele Schüler, die schon länger da sind. Das Gefühl eine große Familie zu sein, in der man sich aufeinander verlassen kann, sich auch einmal streitet und dabei lernt, doch wieder zusammenzufinden schult die Jugendlichen auf eine Weise, die Unterricht alleine nicht bieten kann. Aus diesem Grund legt Internatsleiter Francis Retter mit seinem Team großen Wert auf die Internatswochenenden, damit alle glücklich, zufrieden und wieder ein bisschen verbundener in die neue Woche starten können.

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