Geschichtliche Bildung durch Exkursionen: Polenfahrt der Jahrgangsstufe 11 und Gedenkstättenbesuch der Jahrgangsstufe 10
Auch in diesem Jahr fand die traditionsreiche Polenfahrt der Jahrgangsstufe 11 statt. Die Exkursion ist ein fester Bestandteil des schulischen Fahrtenprogramms und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs auseinanderzusetzen.
Zur Vorbereitung auf die Fahrt besuchte die Jahrgangsstufe bereits im Vorfeld die Gedenk- und Bildungsstätte Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz in Erfurt. Der Besuch vermittelte wichtige historische Hintergründe und bereitete die Schülerinnen und Schüler auf die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor.
Die Reise führte anschließend von Roßleben nach Oświęcim (Auschwitz). Nach der Ankunft fand im Hotel ein Vorbereitungsseminar statt, das auf den Besuch der Gedenkstätte Auschwitz einstimmte.
Am folgenden Tag besuchte die Gruppe die Gedenkstätte Auschwitz. Die Führung durch das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager hinterließ trotz der hohen Temperaturen einen nachhaltigen Eindruck und bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich intensiv mit den historischen Ereignissen auseinanderzusetzen.
Am dritten Tag stand zunächst eine Stadtführung durch Oświęcim auf dem Programm, bevor die Weiterreise nach Krakau erfolgte. Dort ergänzten eine weitere Stadtführung sowie ein Zeitzeugengespräch mit einer Überlebenden des Zweiten Weltkriegs das historische Bildungsprogramm. Den Abschluss des Aufenthalts bildete ein gemeinsamer Abend in einem jüdischen Restaurant, bei dem die Teilnehmenden auch Einblicke in die jüdische Kultur und Küche erhielten.
Ergänzend zur Polenfahrt besuchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar/Ettersberg. Auch diese Exkursion diente der vertieften Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Diktatur und ihren Verbrechen.
Die Organisation der Exkursionen für beide Jahrgangsstufen übernahm Frau Anton. Mit den Besuchen der Gedenkstätten und den begleitenden Bildungsangeboten leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildung und zur Förderung einer verantwortungsbewussten Erinnerungskultur.







