Angebote und Erlebnisse außerhalb des Unterrichts

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Besondere Angebote und Erlebnisse außerhalb des Unterrichts zu schaffen - auch das ist uns wichtig! Am vergangenen Wochenende reisten unser neu gewählter Schülersprecher Konrad und sein Mitschüler Leopold (Klasse 10) im Rahmen unserer Round Square-Mitgliedschaft in den Schwarzwald, um gemeinsam mit Schülern und Lehrern aus den Internaten Salem, Landheim am Ammersee sowie Gut Warnberg, ein gemeinsames Wochenende im Birklehof zu verbringen. In verschiedenen Arbeitsgruppen tauschten sich Schüler und Lehrer darüber aus bzw. diskutierten, wie Round Square an den einzelnen Schulen gelebt wird und wie man zukünftig mehr gemeinsame Projekte innerhalb Deutschlands, insbesondere auch für jüngere Schüler, umsetzen kann. Wir sagen DANKE!

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Chorfreizeit 2024

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Es ist schon zur Tradition geworden, dass unser Schulchor im Rahmen ihrer Chorfreizeit in die Landesmusikakademie nach Sondershausen fährt. In diesem Jahr waren vom 14. bis 17. Oktober 2024 ca. 25 Sängerinnen und Sänger vor Ort und übten fleißig vier Tage lang Weihnachtslieder für das Weihnachtskonzert der Klosterschule am 7. Dezember 2024. Frau Großhennig und Herr Killisch begleiteten uns und leiteten die Proben. Jeder Tag startete um 8 Uhr mit einem gesunden Frühstück. Um 9 Uhr folgte die erste gemeinsame Probe, bei der wir uns zunächst einmal einsangen. Ab 9.30 Uhr fanden die sogenannten Registerproben statt. Bei einer Registerprobe singen die jeweiligen Stimmgruppen allein – in unserem Fall Sopran, Alt und Bass. Anschließend gab es immer in leckeres Mittagessen und Freizeit bis 14 Uhr. Wir haben unsere freie Zeit genutzt, um die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und Einkaufszentren zu erkunden. Danach wurde wieder geprobt. Am Nachmittag haben wir uns mit unseren Hausaufgaben beschäftigt, außerdem hatten wir nochmal Zeit für Freizeitaktivitäten. Nach dem gemeinsamen Abendessen fand gegen 19 Uhr die letzte Probe des Tages statt. So waren unsere Tage ausgefüllt mit viel Musik. Es blieb aber auch ausreichend Zeit, uns als Chorgemeinschaft besser kennenzulernen. Am letzten Abend wurden mit viel Spaß an der Sache verschiedene Gesellschaftsspiele gespielt und dabei laute – nicht weihnachtliche – Musik gehört. Im Namen aller Choristen und Beteiligten möchten wir uns hiermit sehr herzlich bei folgenden Sponsoren unserer so wichtigen Chorfahrt für die großzügige finanzielle Förderung bedanken: August Joest Stiftung Landratsamt des Kyffhäuserkreises im Rahmen seiner schulbezogenen Jugendarbeit Carsten Schönegge (NetComServ) sowie Karla von Witzleben Text: Mascha, Klasse 6, Dr. Susanne Spiegler

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Neue Horizonte für die Astronomie: Ein Teleskop für die Klosterschule Roßleben

0 Monique Ghandour

Zum 470-jährigen Jubiläum der Klosterschule Roßleben hat der Ehemaligenverein „Alte Roßleber und Freunde“ e.V. dem Astronomie-Unterricht ein besonderes Geschenk gemacht: ein neues, leistungsstarkes Teleskop. Herr Hendrik Siewert, der das Fach Astronomie unterrichtet, nahm den symbolischen Scheck des Vereins dankend entgegen und konnte das Teleskop nun in Betrieb nehmen. Es handelt sich um ein Spiegelteleskop vom Typ „Newton“, mit einer beachtlichen Öffnung von 200 mm und einer Brennweite von 1000 mm, was es zu einem „8-Zöller“ macht. Mit der integrierten „Goto“-Steuerung, die für eine automatische Nachführung sorgt, können Himmelskörper gezielt anvisiert und stabil verfolgt werden. Das robuste Gerät wiegt etwa 40 kg, was den Transport etwas herausfordernd macht – aber genau das gehört zur Erfahrung des echten Beobachtens. Für die Schülerinnen und Schüler bietet das Teleskop nun die Möglichkeit, den Mond, verschiedene Planeten, Kugelsternhaufen und sogar ferne Galaxien und Nebel zu beobachten. Auch wenn die Realität der Himmelsbeobachtung mit dem Teleskop nicht die farbintensiven Aufnahmen der Hochglanzmagazine bietet, ist sie dafür authentisch: So lernen die Schüler den echten Beobachtungsprozess kennen, einschließlich der Herausforderungen durch Wetter, Marsch zum Standort, Justierung und Auswahl der richtigen Okulare und Filter. Wir danken dem Verein „Alte Roßleber und Freunde“ e.V. herzlich für dieses wertvolle Geschenk, das unseren Astronomie-Unterricht nachhaltig bereichern wird. Der Sternenhimmel über Roßleben wartet darauf, von unseren Schülern entdeckt zu werden!

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Schlemmermeile zum Tag der offenen Tür

0 Monique Ghandour

Der Tag der offenen Tür am 14. September 2024 war für die Klosterschule Roßleben ein voller Erfolg – insbesondere für unser Küchenteam! Bei herrlichem Sonnenschein und unter dem festlichen Anlass der 470-Jahr-Feier unserer Stiftung wurde unseren Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Zahlreiche Eltern, Ehemalige, Freunde und Interessierte folgten der Einladung und machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Ein Highlight war die „Schlemmermeile“ vor unserer Mensa, die für jeden Geschmack etwas bereithielt. Die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs hatten von der örtlichen Bäckerei Lampe einen Eisverkaufswagen und einen transportablen Ofen für frisch zubereitetes Handbrot organisiert. Ein herzliches Dankeschön gilt hier der Bäckerei Lampe für ihre großzügige Unterstützung! Auch der 11. Jahrgang trug zum leiblichen Wohl bei und organisierte einen Kuchenbasar mit frischem Kaffee. Für herzhafte Abwechslung sorgte die Tennisgilde mit Hotdogs und erfrischenden Kaltgetränken. Zusätzlich bereitete der Spanisch-Kurs alkoholfreie Cocktails zu und versprühte dabei sommerliches Flair. Unser Küchenteam präsentierte sich dieses Jahr mit einem vegetarischen Highlight aus unserer DGE-zertifizierten Menülinie: dem Kidneybohnen-Burger, der bei den Gästen sehr gut ankam. In den drei Stunden von 13 bis 16 Uhr wurden insgesamt 125 Burger verkauft und das Feedback war durchweg positiv. Herr Böttcher und Herr Bartsch bereiteten die Burger auf Bestellung frisch zu, während Frau Jannke und Schülerinnen aus dem Arbeitskreis die Burger verkauften und mit Eltern und Gästen ins Gespräch kamen. Die vielen anerkennenden Worte an unser Küchenteam sorgten für eine motivierende Atmosphäre und machten den Tag zu einer besonders positiven Erfahrung für alle Beteiligten. Der Tag der offenen Tür 2024 war ein wunderbarer Tag, der allen Beteiligten viel Freude bereitet hat – und wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

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Gelebte Partnerschaft

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Ein starkes regionales Netzwerk ist für unsere Schule wichtig, um unseren Schülerinnen und Schülern heimatnah Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen. Gemeinsam können wir die Nähe und persönliche Verbundenheit in unserem ländlichen Raum vorteilhaft nutzen. Mit der Sumitomo (SHI) Demag sitzt in Wiehe ein innovatives Unternehmen, das seine Spritzgießmaschinen weltweit ausliefert. Seit 2008 gehört es zum japanischen Konzern Sumitomo Heavy Industries, dessen Tradition gut 4000 Jahre zurückreicht. Die lange bestehende Partnerschaft mit der Klosterschule Roßleben soll zukünftig noch intensiver ausgestaltet werden, denn die unscheinbaren Fassade in der Donndorfer Straße trügt. Zum Auftakt nahm sich Axel Kunze, Fertigungsleiter am Standort Wiehe, gut zwei Stunden Zeit für eine Werkführung mit unseren Mitarbeiter*innen. Er gab uns sehr interessante Einblicke in den Maschinenbau vor Ort, die herausfordernde wirtschaftliche Situation und Zukunftsvisionen. Thematisiert wurden ebenso die vielfältigen, wechselhaften Zusammenhänge zwischen Weltpolitik und Marktentwicklung, sowie die spannende Zusammenarbeit mit dem japanischen Mutterkonzern und weltweiten Handelspartnern. Detailliert und geduldig erklärte er jeden Schritt vom Zusammenbau des Schaltkastens, über die Montage der Werkzeuge und die notwendigen Testläufe bis hin zur fertigen Maschine. Mit den hoch spezialisierten, vollelektrischen Spritzgießmaschinen aus Wiehe, die sich durch hohe Qualität und individuelle Lösungen auszeichnen, wird in der verarbeitenden Industrie eine breite Palette von Produkten erzeugt, die wir täglich nutzen. So zum Beispiel Rasierer und Zahnbürsten, Kunststoffteile für Autos, Verpackungen oder Gehäuse für medizinische Spritzen und Kanülen. Wer selbst einen Einblick in das Unternehmen erhalten möchte, ist herzlich eingeladen, nach einem Praktikumsplatz zu fragen oder sich nach der Schule um einen Ausbildungsplatz oder ein Duales Studium zu bewerben. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit Axel Kunze und seinen Mitarbeitern weitere Ideen für eine engere Zusammenarbeit zu entwickeln und insbesondere darüber, ihn persönlich als Teilnehmer für die Zukunftskonferenz im Februar gewonnen zu haben.

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Festveranstaltung mit Stipendienvergabe der Paul-Richard-Curth-Stiftung

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Im Mittelpunkt des Festkonzertes der Paul-Richard-Curth-Stiftung standen vier Schülerinnen der Klosterschule Roßleben, die sich durch ihre Musikalität in besonderer  Weise auszeichneten. Ihnen wurde am Freitagabend im festlichen Rahmen ein Stipendium verliehen, das ihnen im Schuljahr 2024/25 einen kostenfreien Instrumental- bzw. Gesangsunterricht in der Musikakademie ermöglicht. Zu den Stipendiatinnen der in Hamburg ansässigen Paul-Richard-Curth-Stiftung zählen in diesem Schuljahr Charlotte Hermann (Violine), Cicilia Pakendorf (Gesang), Maya Jeske (Klavier) und Eunice Kung (Gitarre), die mit ihren musikalischen Beiträgen das Publikum begeisterten. Die Paul-Richard-Curth-Stiftung fördert die Musikakademie durch die Stipendienverleihung bereits seit mehr als zehn Jahren und zählt damit zu den größten Sponsoren, was sowohl die Stipendiatinnen als auch Susanne Spiegler, die Leiterin der Musikakademie, in herzlichen Dankesworten zum Ausdruck brachten. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit den Familien und Freunden klang dieser besondere Abend zusammen mit der Geschäftsführerin Dr. Sigrid Curth und dem Vorsitzenden Dr. Claus Curth aus. Text: Dr. Susanne Spiegler

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Round Square International Conference

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¡Bienvenidos a Colombia! Round Square International Conference 22. bis 28. September 2024 in Kolumbien Vor genau zwei Jahren war es uns als Round Square-Mitgliedsschule erstmalig möglich, an der jährlichen „International Conference“ teilzunehmen. Unser Weg führte uns im Jahr 2022 zunächst in die charmante englische Universitätsstadt Oxford und im Jahr darauf nach Kenia, welches uns durch seine Gastfreundlichkeit und Tierwelt beeindruckte. Dieses Schuljahr sollte die Reise noch länger werden: Unser Reiseziel hieß Kolumbien! Auf dem Weg in die Hauptstadt Bogotá entschieden wir uns zunächst für einen kurzen Stop-over im kanadischen Montréal. Es standen die Basilika Notre Dame de Montréal und der Alte Hafen auf unserem Programm. Voller Spannung (und ein wenig müde) erreichten wir etwas später Bogotá und unsere erste Gastschule „The English School“ im nördlichen Teil der Hauptstadt. Der Anmeldeprozess war schnell erledigt und unsere Schüler – Eunice, Jakob, Gordon und Tom – hatten die Möglichkeit, mit anderen Schülerinnen und Schülern von ca. 120 weltweiten Schulen in Kontakt zu kommen und viele verschiedene Dinge, wie z.B. kolumbianische Musikinstrumente und Tänze auszuprobieren, bevor sie am frühen Abend von ihrer jeweiligen Gastfamilie abgeholt wurden. Es folgte eine aufwendig organisierte Eröffnungsfeier am nächsten Tag in der Schule „Los Nogales“, die uns mit Vorfreude in die folgenden Tage starten ließ. Wir – also über 900 Schüler und Lehrer – verließen Bogotá und fuhren in das im Norden gelegene Paipa am See Sochagota. Dort erwartete uns ein spannendes und volles Programm, welches tatsächlich mit einem täglichen frühen Aufstehen gegen 5 Uhr verbunden war. Das Programm orientierte sich auch dieses Jahr an den sechs Säulen von Round Square, den sogenannten IDEALS: Internationalism, Democracy, Environment, Adventure, Leadership and Service. Wie gehören Ziegenmist, Eukalyptuswälder, Baumsetzlinge und Käse zusammen? Um diese große Frage ging es gleich zu Beginn am Dienstag, als sich unsere Barazza-Gruppe auf den Weg zu einer Ziegenfarm im Hochland nordwestlich von Paipa machte. Leitthema dieses Morgens war ‚Environmentalism – Soil Restoration‘. Nach kurzer Verschnaufpause wurden die Ärmel hochgekrempelt und die Spaten verteilt: Der Mist aus den Ziegenställen muss regelmäßig auf einer angrenzenden Brachfläche verteilt werden, wo einheimische Jungbäume gepflanzt und so der wild wuchernde Wald von Eukalyptusbäumen – einer invasiven, bodenschädigenden Art – zurückgedrängt wird. In einer anschließenden Demonstration wurde den Schülern gezeigt, wie aus der frisch gewonnenen Ziegenmilch ein würziger Käse hergestellt wird. Für das leibliche Wohl wurde mit frischen Ziegenburgern und Zuckerrohrlimonade gesorgt. Es folgte ein Ausflug in die Stadt Nobsa, in der wir die Einheimischen bei der Wollproduktion begleiteten und unsere Schüler ihre eigenen mit Käse gefüllten Arepas zubereiteten. Ein Hochseilgarten, eine Wanderung, der Bau eines Hühnerstalls, zwei Vorträge, Diskussionen in Barazza-Gruppen und auch der immer sehr beliebte „Cultural Evening“, mit Tänzen aus verschiedenen Ländern, standen ebenso auf dem Programm. Glücklich (und dieses Mal wirklich sehr, sehr müde) machten wir uns nach ein paar Tagen auf den Rückweg nach Bogotá, um der Abschlussfeier beiwohnen zu können. Von verschiedenen Tänzen bis hin zu einem Vortag des früheren kolumbianischen Finanzministers und heutigem Professor an der Columbia University Mauricio Cardenas zur Entwicklung Kolumbiens in den letzten Jahren, erwartete uns auch hier ein abwechslungsreiches Programm. Gleichzeitig hieß es aber auch für alle Beteiligten, die letzten Tage Revue passieren zu lassen und adiós zu sagen. Nach einer weiteren Nacht in Gastfamilien verabschiedeten wir uns von Kolumbien, welches bei uns mit seinen Landschaften, aber insbesondere mit seiner Gastfreundlichkeit und Fröhlichkeit, einen wundervollen Eindruck hinterließ! Text: Steffi Radecker https://m.youtube.com/watch?v=8e6oYRKOd1Y

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Die Verleihung der Pühringer-Stipendien zum 25. und letzten Mal

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Am 17. September 2024 markierte ein besonderes Ereignis das Ende einer Ära: Zum 25. und letzten Mal wurden die Stipendien der Pühringer Stiftung für herausragende schulische Leistungen und außergewöhnliches Engagement verliehen. Diese renommierte Auszeichnung hat über zwei Jahrzehnte hinweg talentierte Schüler*innen gefördert und ihnen die Chance gegeben, ihre Potenziale noch weiter auszubauen. In diesem Jahr durften die Schüler Helmi Hoffmann und Anton Ritsch, beide Stipendiaten der aktuellen 12. Klasse, in einer eindrucksvollen Rede einige inspirierende Gedanken mit dem Publikum teilen. Ein Zitat von Albert Einstein diente als Ausgangspunkt ihrer Ansprache: „Jeder von uns hat ein unglaubliches Potential. Aber wenn ein Fisch daran gemessen wird, wie gut er auf einen Baum klettern kann, wird er immer denken, er wäre dumm.“ Mit diesen Worten erinnerten Helmi und Anton daran, wie wichtig es ist, die eigenen Stärken zu erkennen und zu nutzen. „Was Einstein damit meint“, erklärten sie weiter, „ist, dass man sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und diese auch praktizieren sollte, da man sich sonst von den eigenen Schwächen zu sehr herunterziehen lassen würde.“ Ihre Rede war eine ermutigende Botschaft an alle Anwesenden. Keiner sei makellos, so die beiden, aber das Ziel müsse immer sein, die persönlichen Stärken weiterzuentwickeln, um in einem bestimmten Bereich zu den Besten zu gehören. Diesen Anspruch haben die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler bereits eindrucksvoll erfüllt: „Ihr habt es alle geschafft, das gesamte Schuljahr 2022/23 herausragende Leistungen zu erbringen, die wirklich nennenswert sind.“ Besondere Dankbarkeit drückten die beiden auch gegenüber den Menschen aus, die sie auf ihrem Weg begleitet haben. Ohne die Unterstützung der Lehrer, Eltern und vor allem der Pühringer Stiftung wäre der Erfolg vieler Stipendiaten nicht möglich gewesen. Die diesjährige Verleihung war nicht nur ein Rückblick auf beeindruckende schulische Leistungen, sondern auch ein feierlicher Abschied von einem Programm, das 25 Jahre lang junge Talente gefördert hat. Mit einem wehmütigen, aber stolzen Blick auf die Zukunft bleibt zu hoffen, dass das Vermächtnis der Pühringer Stiftung weiterhin inspirierend wirkt und die Schüler dazu ermutigt, ihr volles Potential auszuschöpfen.

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470 Jahre Klosterschule Roßleben

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Am Samstag, den 14. September 2024, feierte die Klosterschule Roßleben ihr 470-jähriges Jubiläum mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür. Dr. Karsten Plöger, der Pädagogische Leiter, betonte in seiner Rede die Bedeutung der christlich-humanistischen Werte, die seit Jahrhunderten den Schulalltag prägen. Auch der Erbadministrator Dr. Moritz von Witzleben, dessen Familie die Schule 1554 gründete, sprach über das Engagement seiner Vorfahren, Bildung für alle Kinder zugänglich zu machen. Der Alumni-Verein „Alte Roßleber und Freunde e.V.“ überreichte zum Jubiläum einen Gutschein zur Unterstützung der Zukunftskonferenz sowie ein hochwertiges Teleskop für den Astronomieunterricht. Ein weiterer Bestandteil des Festaktes war die Würdigung des 80. Jahrestages des 20. Juli 1944, bei dem an die Widerstandskämpfer erinnert wurde, die einst Schüler der Klosterschule waren. Die Besucher konnten nach dem Festakt in die Schulwelt eintauchen: Chemie-Experimente, Sezieren im Biologieunterricht und Sportangebote wie Rugby und Tennis boten vielseitige Einblicke. Große Begeisterung löste der „Welcome to Hogwarts“-Escape Room sowie das virtuelle Rudern mit VR-Brillen aus. Die Schlemmermeile bot Speisen aus der schuleigenen, DGE-zertifizierten Küche. Auch von den Schülerinnen und Schülern angebotene Leckereien sorgten für kulinarischen Genuss. Im Video gibt es noch mehr Eindrücke von diesem besonderen Tag. https://youtu.be/CO39vyD9N5Y

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Der Förderverein spendet Trinkflaschen für die neuen Schüler

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Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein „Alte Roßleber und Freunde e.V.“. Auch in diesem Jahr erhielten alle neuen Schülerinnen und Schüler am ersten Schultag eine Trinkflasche für die Wasserspender im Schulgebäude und in der Mensa. Frau Spenner und Frau Steller bedanken sich im Namen ihrer Klassen 5a und 5b herzlich für das großzügige Geschenk des Fördervereins. Die Trinkflaschen werden vor jeder Doppelstunde Sport am kühlen Südportal aufgefüllt, bevor es an diesen Sommertagen auf die Sportanlagen geht.

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