Weihnachts-Gottesdienst 2022

0 Elke Wichmann

„Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ (Mk 9,23) hieß es in dem Anspiel des Weihnachtsgottesdienstes in der Klosterkirche.

Sein gelähmtes Bein und das langweilige Kaff Bethlehem verbittern einen alten Hauptmann. Dazu sorgt ein Beamter aus Rom mit der angeordneten Volkszählung für unnötigen Stress. Und als wäre das nicht genug, irritieren die Auftritte von Hirten und Königen mit der Theorie eines besonderen Sterns und neugeborenen Messias‘. 

Letztlich aber überwindet sich der Hauptmann, als er von all den glücksseligen Menschen hört, die in diesem Kind den Mittelpunkt ihres Lebens gefunden haben und geht zur Krippe, um sich selbst zu überzeugen. Das Wunder geschieht, als er unter den wachsamen Augen von Ochs und Esel einen Blick auf den kleinen Jesus wirft: Er legt den Stock nieder und ist geheilt. Der Glaube an Gottes Sohn, an dessen Liebe und Kraft lassen den Hauptmann genesen und mit neuer Hoffnung den Stall verlassen. 

Souverän und mit viel Esprit zeichnete der Religionskurs 11 die Charaktere des knurrigen Hauptmanns, arroganten Volkzählers und der demütigen Hirten. Ariane und Hanna hielten die Weihnachtspredigt und an der Orgel und Posaune musizierten Ludwig und Montanus in der vollbesetzten Klosterkirche.

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